Hoteldirektor wegen Missbrauch verurteilt

Kind unsittlich berührt

Hoteldirektor wegen Missbrauch verurteilt

Wegen sexuellen Missbrauchs einer Unmündigen musste sich am Mittwoch ein 62-jähriger Steirer am Landesgericht Klagenfurt verantworten: Der Mann gestand, 1995 eine damals 13-Jährige unsittlich berührt zu haben. Der Angeklagte war in diesem Fall im März 2001 am Landesgericht Klagenfurt wegen Vergewaltigung – die er allerdings immer bestritten hatte – rechtskräftig zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, die er großteils verbüßte. Der Mann erreichte jedoch eine Wiederaufnahme seines Falles, nachdem er mit einer fehlerhaften Expertise des Gutachters Max Friedrich argumentiert hatte. Nun wurde der 62-Jährige nicht rechtskräftig zu acht Monaten unbedingt verurteilt.

13 Jahre

Zum Tatzeitpunkt leitete der Mann ein Hotel in Heiligenblut. An einem Tag im August 1995 "streichelte" der Mann nicht – wie üblich – die Katze seiner Lebensgefährtin, sondern die 13-jährige Tochter einer seiner Angestellten.

Blackout

"Ich bereue noch immer sehr, was passiert ist. Ich kann auch nicht erklären, warum ich das getan habe. Es war ein Blackout, es ist einfach passiert“, sagte der Angeklagte vor dem Schöffensenat mit vorsitzender Richterin Michaela Sanin. Die Richterin zeigte sich gnädig und verhängte acht Monate unbedingte Haft – die der Mann freilich schon längst verbüßt hat. Mehr noch: Für die Differenz steht dem Mann eine Haftentschädigung zu. Über die Höhe wird separat entschieden.

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