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Illegales Rennen
 endet mit Fiasko

Eins vorweg: Beide Burschen haben keinen Führerschein. Und zumindest einer von ihnen, der 20-Jährige im Alfa seines Papas, war betrunken.

Dennoch setzen sich die Kumpels (beide mit türkischen Wurzeln) in der Nacht auf Sonntag um 5 Uhr früh hinters Steuer, um sich ein „Hatzerl“ zu liefern. Ausgemacht war eine Strecke von Hallein ins 12 Kilometer entfernte Kuchl. Gleich in St. Koloman kam es zum Fiasko: Der 23-Jährige, der hinten nachfuhr, verlor die Kontrolle über seinen Mercedes und krachte mit voller Wucht in den Vorbau eines Wohnhauses.

Allein am Ziel. Der Kombi fing Feuer. Ein Frühaufsteher (35), der auf dem Weg in die Arbeit war und zufällig vorbeifuhr, wurde zum Helden: Er rettete den lebensgefährlich Verletzten aus dem Wrack, das erst von der Feuerwehr St. Koloman gelöscht werden konnte. Der Alfa-Pilot, der in Führung gelegen war, wurde bei der Suche nach seinem Freund (der nicht am Ziel aufgetaucht war) angehalten: Er hatte 0,7 Promille im Blut. Der Schaden ist beträchtlich.

(kor)

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