Impfungen für Risikopersonen ab Montag

Schweinegrippe

Impfungen für Risikopersonen ab Montag

Am kommenden Montag, 9. November, startet die Schweinegrippe-Impfung mit Fokus auf chronisch Kranke und Schwangere sowie die restliche österreichische Bevölkerung. Das Interesse an der Immunisierung ist groß, hieß es etwa bei der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), wo man bei der Info-Hotline alleine am gestrigen Dienstag knapp 650 Anrufe verzeichnete. Die Vorbereitungen in den Bundesländern laufen indes auf Hochtouren.

Alle Impfstellen auf einen Blick

In Wien wird die H1N1-Grippeimpfung gemeinsam von den Sozialversicherungsträgern und der Stadt Wien an insgesamt 21 Impfstellen für Erwachsene und Kinder bzw. Jugendliche angeboten. Für erstere befinden sich die Impfstraßen unter anderem in Gesundheitszentren der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), im Hanusch-Spital bzw. beim Impfservice der MA 15. Für Impfungen von Kindern ab dem sechsten Lebensmonat bis zum vollendeten 14. Lebensjahr und ihren Begleitpersonen stehen an insgesamt 13 Standorten die Eltern-Kind-Zentren der Stadt Wien zur Verfügung.

Kein Impfpass nötig
In der Bundeshauptstadt weist man darauf hin, dass es ab kommenden Montag zeitweise zu längeren Wartezeiten kommen kann. Personen, die sich gegen die Schweinegrippe immunisieren lassen wollen, sollen jedenfalls die E-Card mitnehmen. Ein Impfpass ist nicht notwendig, betonte eine Sprecherin der WGKK am Mittwoch. Die Liste der Impfstellen ist im Internet unter http://www.wien.gv.at/ma15/neuegrippe abrufbar.

Die Salzburger Gebietskrankenkasse (SGKK) wird insgesamt sechs Impfstellen (in Salzburg, Hallein, Bischofshofen, Zell am See, Mittersill und Tamsweg) einrichten. Die genauen Öffnungszeiten sind online unter http://www.sgkk.at nachzulesen.

Gebietskrankenkassen bieten Auskunft
Die Vorarlberger Gesundheitsbehörden empfehlen Interessierten, sich mit Fragen direkt an die Impfärzte zu wenden bzw. sich mit ihrem Hausarzt zu beraten. Auch das Ländle sieht sich mit einer stetig steigenden Zahl an Schweinegrippe-Patienten konfrontiert. Derzeit liegt die Zahl der Erkrankungsfälle laut dem Vorarlberger Sanitätsdirektor Elmar Bechter bei 45, am Dienstagabend waren es noch 38. Eine Liste der diensthabenden Impfärzte sowie Informationen zu den Risikogruppen sind auf der Homepage der Vorarlberger Gebietskrankenkasse (VGKK) unter http://www.vgkk.at abrufbar.

In Kärnten kann die Bevölkerung ausschließlich die öffentlichen Impfzentren (in Magistraten, Gebietskrankenkassen, Bezirkshauptmannschaften und Krankenhäusern) aufsuchen. Die jeweiligen Adressen in den Bezirken findet man auf der Website der KGKK unter http://www.kgkk.at. In Kärnten waren am Mittwoch 32 Fälle - das ist der Stand seit dem Ausrufen der Pandemie in Kärnten - erfasst. Alle befanden oder befinden sich in häuslicher Pflege. Eine Schulklasse einer Berufsschule in Klagenfurt wurde am Montag für eine Woche gesperrt, da zwei Schüler sich mit dem H1N1-Virus identifiziert haben und acht weitere unter Verdacht stehen.

Impfzentren in NÖ
In Niederösterreich können sich Risikogruppen ab Montag in allen 21 Bezirksbehörden in den Gesundheitsämtern sowie den vier Magistraten der Statutarstädte impfen lassen, teilte Landessanitätsdirektor Alfred de Martin mit. Die Impfzentren wurden mit E-Card- und Bankomatkarten-Lesegeräten ausgerüstet. Die Stellen weisen unterschiedliche Impfzeiten auf, würden bei einem großen Ansturm aber "flexibel reagieren", so de Martin.

In einer ersten Lieferung wurden 76.000 Einheiten des Impfstoffes an Niederösterreich ausgegeben. Eine Woche später erhielt man nochmals 30.000. Rund 20.000 Einheiten seien bis jetzt an die Stellen ausgeliefert worden, meinte de Martin. Der Andrang des Gesundheitspersonals für die Impfung hielt sich im Bereich "wie bei der saisonalen Grippe". Rund 20 Prozent, etwa 7.000 Personen, ließen sich bisher impfen.

Derzeit wären dem Landessanitätsdirektor keine Komplikationen bekannt, "dass kann sich aber in zwei Stunden auch schon wieder ändern". Im vergangenen Monat waren 22 Personen an Schweinegrippe erkrankt, davon zwölf am 30. Oktober.

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