Jagd auf Geldfälscher mit Scheren-Trick

500er-Vermehrung

Jagd auf Geldfälscher mit Scheren-Trick

Die zwei Verdächtigen – offenbar reisende Täter aus der Puszta – nützen folgende Regelung der Notenbanken für ihr betrügerisches Vorgehen aus: Demnach werden beschädigte Banknoten ausgetauscht und ersetzt, sofern noch mindestens 51 Prozent vorhanden sind.

Cops kennen Gesichter, aber nicht die Namen

Die Verdächtigen schneiden mit Schere oder Stanley-Messer 500er und 200er Euro-Scheine entzwei und reichen den etwas größeren Teil bei der Nationalbank ein. Die kleineren Teile mit 49 Prozent heften sie mit Klebestreifen zusammen und gehen mit dem hergezauberten dritten Schein (aus ursprünglich zweien) einkaufen. Oder tauschen ihn frech bei Wechselstuben in andere Währungen um.

Mindestens 16 Mal ist ihnen der Trick in Österreich in jüngster Zeit gelungen. Die Cops kennen von Videoüberwachungen ihre Gesichter, aber von vorgelegten Ausweisen, die gefälscht sein dürften, nur falsche Namen.

Schon einmal langjährige Haftstrafen ausgefasst

Fahnder des Landeskriminalamtes, Außenstelle Zentrum-Ost, sind hinter den dreisten „Aus 2 mach 3“-Geldfälschern her.

Möglicherweise sind die Gesuchten jene Männer, die wegen desselben Tricks 2009 in Ulm (nach mehreren Coups in Deutschland und Österreich) zu langjährigen Haftstrafen verurteilt und seit kurzem wieder auf freiem Fuß sind.

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