Pkw flog 80 Meter weit

Jakub (19)
 im Auto 
verbrannt

von
Rettung
© APA
Auf der B 27 verunglückte Jakub (19) aus Wien, verbrannte in seinem Audi.
 
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Jakubs Eltern sind fassungslos: „Er hat sein Auto nie verborgt“, bestätigten sie am Sonntagabend. Deshalb ist sich die Polizei sicher, dass es sich bei der bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leiche in dem roten Audi um die des ehemaligen HTL- Schülers aus Meidling handelt. Letzte Gewissheit muss aber noch eine Obduktion ergeben.

Der Audi streifte 
etliche Baumwipfel
Der 19-Jährige war mit seinem Audi gegen 18.57 Uhr aus Schwarzau im Gebirge kommend auf der extrem kurvigen Höllental-Bundesstraße B 27 im Bezirk Neunkirchen unterwegs. Dann dürfte Jakub – er saß alleine im Auto – zu schnell in eine Rechtskurve gefahren sein. Dabei kam das Auto links von der Straße ab, überquerte einen angrenzenden Schotterplatz und schoss über eine Böschung. Anschließend streifte der junge Wiener mehrere Baumwipfel und kam mit seinem Wagen 80 Meter entfernt auf einem Forstweg auf dem Dach zum Liegen. Das Auto dürfte nach ersten Ermittlungen sofort Feuer gefangen haben und brannte vollständig aus.

Die Feuerwehr Wiener Neustadt löschte das brennende Unfallfahrzeug zwar rasch, für Fahrer Jakub S. kam jedoch jede Hilfe zu spät: Nachdem die Feuerwehr das Wrack umdrehte, entdeckten sie hinter dem Lenkrad die bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche des jungen Fahrers.

Um alle Zweifel auszuräumen und um endgültige Klarheit über die Identität des Toten zu schaffen, war für Montag eine Obduktion des Leichnams angeordnet: Für Jakubs Eltern gibt es jedoch keine Zweifel mehr: Ihr geliebtes Kind ist verbrannt.

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