Jetzt Kopfgeld auf Bankomat-Sprenger

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Jetzt Kopfgeld auf Bankomat-Sprenger

Eine Woche nach dem spektakulären Coup auf eine Raika in der Wiener Straße in Brunn geht die Polizei mit den ersten Spuren, die sie gesammelt hat, in die Öffentlichkeit. Demnach waren es mindestens vier Männer, die in drei Autos kamen: einem älteren schwarzen 3er-BMW mit auffälligem Spoiler; einem dunklen 3er-Golf mit einer Beschädigung rechts hinten, wobei die Heckleuchte geklebt ist; sowie einem dunkelroten Audi A4 Avant mit „WU“-Nummerntaferl. Die zwei andern Kennzeichen waren gestohlen.

Kritik an den Banken
Ein Zeuge, der kurz vor der Explosion von einem der Täter von der Bank weggescheucht wurde, beschreibt den Mann als jung, groß, der schwarze lange Locken mit viel Gel darin hatte und nur bruchstückhaft Deutsch sprach. Wie ÖSTERREICH berichtet, dürfte es bei der Bande um Südländer handeln, die in Wien leben.

Für Hinweise, die entscheidend zur Ausforschung der Bankomat-Sprenger führen, sind 5.000 Euro ausgesetzt.

Indes wird Kritik an den Banken laut, die bei den Geldausgabegeräten offenbar am falschen Platz sparen – immerhin wurden beim jüngten Coup 200.000 Euro erbeutet. Laut einem Sicherheitsexperten wäre es ein Leichtes, die Geldladen mit Farbpatronen zu füllen. Wenn es zur Erschütterung kommt, explodiert die Farbe und die Banknoten werden unbrauchbar: „Wenn eine Bande nur rote Geldscheine erbeutet und sich das herumspricht, ist die Bankomat-Sprengerei schnell wieder Geschichte.“

Autor: Roland Kopt

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