Jugendamt bei Facebook-Täterin Jugendamt bei Facebook-Täterin

Tochter weg

© pivat

 

Jugendamt bei Facebook-Täterin

Er verschmähte ihre Liebe – und sie stellte ihn im Internet als Kinderschänder und „schwul“ dar: Ganz Österreich spricht derzeit über die irre Tat der 19-jährigen Sonderschülerin Julia F. aus Linz. Wie berichtet, hatte sich die junge Mutter vor Kurzem der Polizei gestellt, wird sich nach und nach über das klar, was ihr jetzt blüht. Denn für Verleumdung und Stalking droht der 19-Jährigen eine Haftstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

Mit einer Flut an Postings auf dem Profil ihres Ex-Freundes Thomas Z. (31) war die Sache in der vergangenen Woche ins Rollen gekommen. Die Nachrichten hatten alle denselben Inhalt: Thomas Z. würde Kinder schänden, u.a. auch Freude daran haben, seine eigene Tochter zu missbrauchen.

Tochter geht es gut
Aufgebrachte Facebook-User meldeten die Nachrichten der Polizei und dem Bundeskriminalamt. Doch noch während die Beamten im Umfeld des 31-Jährigen ermittelten, schaltete sich bereits die Linzer Jugendwohlfahrt ein. „Viele Internet-Leser haben sich direkt an uns gewandt, uns von den Postings berichtet“, schildert Brigitta Schmidsberger, Amtsleiterin für Soziales, Jugend und Familie am Magistrat Linz. „Wir haben dann sofort den Haushalt der Mutter aufgesucht, dort aber festgestellt, dass deren Tochter gar nicht bei ihr lebt. Damit mussten wir auch nicht einschreiten und ihr das Kind entziehen.“ Wo sich die fünf Monate alte Leonie aufhält, unterliegt Datenschutzgründen.

Fakt ist: Dem Säugling geht es gut, es lebt geschützt und wohlbehütet weit weg von seiner Mutter.

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