Kälteeinbruch in ganz Österreich

- 11,6 Grad in Tirol

Kälteeinbruch in ganz Österreich

In ganz Österreich fielen die Temperaturen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in den Keller. Die kältesten Werte wurden naturgemäß in den höher gelegenen Regionen gemessen: In Tamsweg im Salzburger Lungau erreichten die Temperaturen klirrende minus 8 Grad, unterboten nur von den Tiroler Ortschaften Seefeld (- 9,5 Grad) und Tannheim, dem mit minus 11,6 Grad kältesten Ort Österreichs.

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Plusgrade nur in Wien
Zudem wurden in allen Landeshauptstädten Temperaturen im Minusbereich gemessen, lediglich die Wiener Innenstadt konnte sich mit plus 2 Grad gegen den Kälteeinbruch behaupten. Ein derartiger Temperatursturz sei zu dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich, sagte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZMAG) gegenüber oe24.at. Im vergangenen Jahr seien die Temperaturen zur selben Zeit ähnlich rapide gefallen.

Diashow So klirrt derzeit die Kälte

Damüls

Damüls, die angeblich "schneereichste Dorf der Welt", erstrahlt bereits in winterlichem Glanz.

Kanzelwand Bergstation

Ein Blick auf die Kanzelwandbahn im Kleinwalsertal.

Tannheim

Tannheim, Donnerstagnach der kälteste Ort Österreichs, aus der Vogelperspektive.

Au-Schoppernau Breitenalpe

Schnee soweit das Auge reicht auf der Breitenalpe in Au-Schopperau.

Silvretta

Leicht angezuckert: Die Silvretta in Vorarlberg.

Lechtal

Auch im südsteirischen Lechtal kündigt sich der Winter an...

Leutschach

...ebenso im südsteirischen Leutschach.

Silbertal

Panoramablick von der Bergstation der Kristbergahn im Silbertal.

Warth

Auch in Warth kann man den Beginn der Wintersaison kaum erwarten.

Turracher Höhe

Der majestätische Blick auf die Turracher Höhe.

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Tod in dichtem Schneetreiben in OÖ
Ein 22-jähriger Mann aus dem Bezirk Gmunden ist in der Nacht am Pötschenpass tödlich verunglückt. Er kam bei starkem Schneetreiben mit seinem Pkw von der Straße ab.

Der junge Mann war auf der Salzkammergut Bundesstraße (B145) über den Pötschenpass in Richtung Bad Goisern unterwegs. Um 3.00 Uhr kam er im Schneegestöber mit seinem Auto links von der Fahrbahn ab, rammte zwei Schneestangen und eine Straßenmarkierung. Dann fuhr er auf eine Böschung, überschlug sich mit seinem Pkw mehrmals und kam nach etwa 50 Metern zum Stillstand. Er dürfte seinen schweren Verletzungen sofort erlegen sein. Am Pkw entstand Totalschaden.

ARBÖ warnt vor gefrierendem Bodennebel
Im österrösterreichischen Seengebiet warnt der ARBÖ unterdessen vor gefrierendem Bodennebel. Besonders in der Nacht und in den Morgenstunden müsse man binnen kürzester Zeit mit spiegelglatten Fahrbahnen rechnen: "Sobald man in eine Nebelbank kommt, heißt es runter vom Gas und auf Sicht fahren", betont Thomas Harruk vom ARBÖ Oberösterreich. Durch die Feuchtigkeit auf der Straße verlängere sich der Bremsweg und Entfernungen würden falsch eingeschätzt. Autolenker sollten deshalb auf die Nebelpunkte achten, die auf betroffenen Abschnitten der Autobahnen Orientierungshilfe bieten.

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