Kommt jetzt der XXL-Winter?

Kaltluft aus Russland

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Kommt jetzt der XXL-Winter?

Am Wochenende und Anfang der kommenden Woche macht der Winter Pause. Auch im Osten wird der Dauerfrost wärmeren Luftmassen weichen. Die Experten der ZAMG prognostizieren österreichweit Höchsttemperaturen von acht Grad.

Wetter
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Kommt die Schweden-Kälte auch zu uns?
Wie es ab Mitte der Woche weitergeht, ist noch unsicher. Das aktuelle US-Wettermodell für Mitteleuropa geht von einem erneuten Kaltlufteinbruch aus. Ein Hochdruckgebiet könnte sich aus Russland den Weg bis in den Alpenraum bahnen und damit auch eiskalte, polare Luftmassen heranführen.

In Wien rechnen die US-Meteorologen ab 16. Jänner mit Temperaturen von unter -5 Grad, in Innsbruck könnten die Temperaturen gar bis an die -20-Grad-Marke fallen.

Der Kälte-Trend ist jedoch nicht einheitlich; andere Wetter-Modelle prognostizieren durchschnittliche Jänner-Temperaturen an oder knapp unter dem Gefrierpunkt.

Die extreme Kälte hält sich derzeit in Skandinavien:  Im nordschwedischen Naimakka an der Grenze zu Finnland maßen Meteorologen in der Nacht auf Donnerstag minus 42,9 Grad. Zuletzt war es 2001 so kalt. Mehrere Züge blieben wegen der Eiseskälte in den Bahnhöfen, etwa zwischen Lulea und Kiruna. In Finnland zeigte das Thermometer fast überall unter minus 20 Grad an.

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Die Temperaturvorschau für 20. Jänner (US-Wetterdienst)

Die Aussichten für das Wochenende und die kommende Woche

Am Freitag halten sich zunächst noch einige Restwolken, speziell entlang der Alpennordseite. Hier kann es auch noch unergiebig regnen, oberhalb von 900 bis 1.500 Meter Seehöhe schneien. Im Großteil des Landes ist es hingegen für einige Zeit sonnig, ehe sich von Westen her erneut Wolken ausbreiten. Bis zum Abend ist aber kein Niederschlag zu erwarten. Am Vormittag weht teils noch lebhafter Westwind, am Nachmittag flaut er jedoch deutlich ab und dreht auf Süd - mit leichten Föhntendenzen im Westen. Die Frühtemperaturen umspannen minus acht bis zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen ein bis acht Grad.

Samstag: Glatteisgefahr!
Insgesamt ist es am Samstag überwiegend bewölkt oder es verdichten sich die Wolken im Tagesverlauf von Südwesten her. In der Früh und am Vormittag regnet es im äußersten Norden zwischen dem Innviertel und dem Weinviertel, regional besteht Glatteisgefahr. Am Nachmittag kommt entlang und südlich des Alpenhauptkammes, von den Ötztaler Alpen bis ins südliche Burgenland, Regen auf. Die Schneefallgrenze liegt hier oberhalb von 900 bis 1.400 Meter. Es ist meist nur schwach windig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus fünf und drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen zwei und acht Grad.

Sonntag: Tief zieht nach Osten ab
Sonntag: Im Osten halten sich anfangs noch Reste eines Tiefs, das nach Osten abzieht, hier klingt der Regen ab, es bleibt aber meist stark bewölkt. Von Westen her ziehen aber bereits wieder Wolken der nächsten Störung auf, in Tirol und Vorarlberg muss am Nachmittag wieder mit Regen gerechnet werden, Schnee fällt ab 900 bis 1.400 Meter Seehöhe. Zwischen diesen beiden Wetterregimen lockern die Wolken auf und es wird zumindest zeitweise recht sonnig. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen, im Westen frischt der Wind teils kräftig auf. Frühtemperaturen erreichen minus vier bis zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwei bis sieben Grad.

Montag: Schnee bis in die Täler
Zu Wochenbeginn breiten sich am Montag von Südwesten her immer mehr Wolken und Regen aus, im Norden gibt es zunächst noch ein paar Auflockerungen. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt im Süden, von Tirol bis Kärnten regnet es oft kräftig, Schnee fällt anfangs bis 700 bis 1.000 Meter herab, nach und nach sinkt die Schneefallgrenze aber bis in die Niederungen. Der Wind weht vor allem im Westen und Süden teils stürmisch aus südlichen Richtungen, sonst weht er mäßig bis lebhaft. Mit Durchzug der Störung dreht er auf West. Frühtemperaturen sind bei minus fünf bis zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei zwei bis sieben Grad.

Dienstag: Kurze Wetterbesserung
Im Norden und Osten halten sich am Dienstag noch letzte Störungsreste, sonst lockern die Wolken recht bald auf und vor allem im Süden und Südosten setzt sich die Sonne durch. Im Westen nähert sich bereits die nächste Störung. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Westen teils auch stürmisch aus West bis Nordwest. Die Frühtemperaturen liegen bei minus vier bis drei Grad, Tageshöchsttemperaturen bei eins bis acht Grad.

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