Kriminalität explodiert

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Kriminalität explodiert

Die Freude über ein grenzenloses Europa scheint verflogen: Freitag verkündeten Frankreich und Deutschland: Wir wollen bis zu 90 Tage im Jahr die Grenzbalken aus Angst vor zu vielen Migranten wieder runterlassen. Auch Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner unterstützt den Vorschlag.  FPÖ-Chef HC Strache sieht sofortigen Handlungsbedarf: „Österreichs Schengen-Grenzen müssen wieder unangemeldet aufgezogen werden.“
Ein Blick in den neuen ­Sicherheitsmonitor (der ÖSTERREICH vorliegt), verschafft den Grenz-Befürwortern neue Munition. Die interne Statistik des Innenministeriums (erfasst jeden Kriminalfall, der von der Polizei aufgenommen wird) von Jänner bis März 2012 zeigt, dass vor allem die Raubdelikte extrem angestiegen sind.
Die Zahlen des Sicherheitsmonitors sind auch ein Trend für die offizielle Kriminalstatistik, die nächste Woche präsentiert wird. Die Ergebnisse:
- Plus 31 % bei Bankraub. In den ersten drei Monaten 2012 gab es satte 31 % mehr Überfälle auf Banken. Mehr als die Hälfte (51,7 %) der Bankraube fand in Wien statt.      
- Plus 21 % bei Juwelier-Raub. Ebenfalls dramatisch: Die Zahl der Raubüberfälle auf Juwelierläden explodierte gleich um 21 %.     
- Plus 10 % bei Haus-Einbrüchen. Alarmierend auch der Anstieg bei Einbruchsdiebstählen in private Wohnhäuser. Hier gibt es ein Plus von 10 %. Die meisten Täter kommen aus Serbien.
- Plus 16 % bei Keller-Einbrüchen. Hier werden gezielt Fahrräder geklaut.
Die gute Nachricht: Die Gesamtzahl der Delikte ist praktisch gleich geblieben. Und die Einbrüche in Wohnungen (minus 10 %) und Autos (minus 14 %) haben sogar abgenommen.

Kriminalität Jänner–März:

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