Lawinen-Unglücke endeten glimpflich

Abseits der Piste

© APA/GEORG KOECHLER

Lawinen-Unglücke endeten glimpflich

Am Sonntag waren zwei Snowboarder aus den Niederlanden im Kühtai (Bezirk Imst) im Bereich der "Schwarz-Moos" unterwegs. Dabei lösten sie ein Schneebrett aus. Die Urlauber konnten sich selbst befreien und blieben unverletzt. Alle Schneebretter gingen im freien Skiraum ab. Die Polizei verwies auf die mangelnde Ausrüstung der betroffenen Hobbysportler.

Verschütteter konnte sich befreien
Am Dreikönigstag hatten zwei Deutsche im Alter von 32 und 30 Jahren am Seefelder Joch im Karwendelgebirge (Bezirk Innsbruck-Land) unabhängig von einander zwei Lawinen ausgelöst. Der 32-Jährige wurde in einer Höhe von 2.110 Metern in einer steilen Rinne 300 Meter weit mitgerissen, wobei beim Stillstand der Lawine nur mehr die rechte Hand und der rechte Fuß aus dem Schnee ragten. Mit der rechten Hand konnte sich der Deutsche das Gesicht frei machen und sich aus der Lawine befreien. Er wurde mit einer Beckenprellung in das Krankenhaus Innsbruck geflogen.

Sein Freund fuhr ebenfalls in eine Rinne ein und löste dabei ein Schneebrett aus. Er wurde jedoch nicht mitgerissen. Beide Skifahrer hatten keine Notfallausrüstung bei sich.

Weiterer Vorfall am Samstag
Glimpflich endete auch ein Lawinenabgang in Hochfügen (Bezirk Schwaz) am Samstag. Drei Männer, zwei Deutsche und ein bisher unbekannter Mann, waren in eine mit Triebschnee gefüllte Rinne eingefahren. Der erste Fahrer, ein 24-Jähriger aus Oberasbach, löste dabei ein Schneebrett aus, das ihn 200 Meter mitriss. Er blieb dabei unverletzt. Er und die beiden nachkommenden Skifahrer konnten selbstständig ins Tal abfahren.

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