Die Lawinengefahr bleibt hoch

Wochenende

Die Lawinengefahr bleibt hoch

Wer an diesem Frühlingswochenene noch einmal auf die Bretter steigt, sollte sich der Gefahr durch abgehende Lawinen bewusst sein. Abseits der gesicherten Pisten können sich Schneebretter sehr leicht lösen, sagt der Lawinenwarndienst: Vor allem in Tirol.

Die Gefahrenstellen am Wochenende:
In den südlichen Ötztaler Alpen, den Stubaier Alpen und den Osttiroler Tauern gilt die Gefahrenstufe 3 von 5. Die Schneedecke ist hier an vielen Steilhängen nur mäßig bis schwach verfestigt. Bereits bei geringer Belastung, also schon von einem einzigen Skifahrer können Lawinen ausgelöst werden. Mittlere oder vereinzelt auch große Lawinen könnten sich aber auch von alleine lösen.
In den restlichen Gebieten der Alpen bleibt die Lawinengefahr "mäßig". Hier bedarf es einer größeren Belastung, das sollte aber nicht als Freibrief für das Fahren im freien Gelände gewertet werden.

Bereits mehrere Lawinenopfer:
Die Suche nach seinem verlorenen Ski hat ein deutscher Urlauber am Stubaier Gletscher in Tirol mit dem Leben bezahlt. Der 25-Jährige wurde von einem Schneebrett erfasst und verschüttet. Bekannte orteten den Mann schließlich und befreiten ihn aus den Schneemassen. Er konnte reanimiert werden, starb aber nach Angaben der Polizei in der Nacht auf Freitag in der Innsbrucker Klinik.
Eine 52-jährige Frau und ihr 57-jähriger Lebensgefährte sind am Donnerstag in Lech-Zürs am Arlberg von einer Lawine verschüttet worden. Die aus Wien stammende Frau wurde rund 60 Zentimeter tief verschüttet, ihr Begleiter aus Wiener Neustadt bis zum Bauch. Eine Skilehrerin, die den Lawinenabgang beobachtet hatte, ortete die Frau nach kurzer Zeit und grub sie aus, so die Vorarlberger Polizei.
In Osttirol wurde am Donnerstag zudem ein 60-jähriger Tourengeher von einer Lawine mitgerissen und verschüttet. Wie die Polizei mitteilte, fuhren die beiden Begleiter des Mannes zu dem Einheimischen ab, dessen Hand noch aus dem Schnee ragte. Sie befreiten den 60-Jährigen aus den Schneemassen und setzten die Rettungskette in Gang.


 

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