Leguan aus dem 16. Stock gerettet

Irrer Einsatz

Leguan aus dem 16. Stock gerettet

Ein Leguan auf Irrwegen: Sonntagmittag in der Mitterhofergasse in Floridsdorf. Ein Passant hatte extrem gute Augen – er entdeckte ein etwa 45 Zentimeter langes Reptil, das die Fassade eines Hochhauses hinaufkletterte. Das Tier verharrte wie in einer Schockstarre in Höhe des 16. Stockwerks.

Die Feuerwehr musste anrücken. Tierischer Einsatz: 14 Retter brauchten mehr als zwei Stunden, um den Leguan mit einem Kescher einzufangen.

Tierbesitzer muss die Einsatzkosten zahlen
Laut Wiener Tierschutzverein attackierte das Tier bei der Rettung einen der Feuerwehrmänner mit seinem Schwanz. Dabei brach sich das Reptil die Wirbelsäule. Die Tierrettung brachte den Leguan zu einem Veterinärmediziner. Jetzt droht dem Leguan eine Schwanz-Amputation.

Die Besitzerin hatte die Haltung der Echse übrigens nicht gemeldet. Deshalb muss jetzt der Amtstierarzt entscheiden, ob sie den Leguan wiederbekommt.

Fest steht allerdings schon: Die Kosten für den Feuerwehreinsatz muss die Besitzerin in jedem Fall bezahlen – und das ist teuer.

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