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Massen-E-Mails verunsichern Autofahrer

Führerschein

 

Massen-E-Mails verunsichern Autofahrer

Laut ARBÖ häufen sich in letzter Zeit Anfragen über seltsame E-Mails, in denen behauptet wird, dass bisher ausgestellte bzw. ursprünglich unbefristete Lenkerberechtigungen ab 2008 automatisch auf fünf Jahre befristet wären und auch eine amtsäztliche Untersuchung vorgeschrieben wäre.

"Diese Informationen sind schlichtweg falsch", so die ARBÖ-Verkehrsjuristen. "Tatsache ist vielmehr, dass unbefristet ausgestellte Führerscheine bis 2033 gültig sind, sofern die Person am Foto dann noch zweifelsfrei erkennbar ist." Kürzere Befristungen (10 oder 15 Jahre, die Dauer steht noch nicht fest) kommen erst mit der Einführung der EU-Scheckkartenführerscheine zum Tragen.

Daher rät der ARBÖ, um in den Genuss einer längeren Befristung (nämlich bis 2033) zu kommen, falls Zweifel hinsichtlich der eigenen Erkennbarkeit am Führerscheinfoto bestehen, den Führerschein noch vor 2013 umtauschen zu lassen.

Achtung: Sollten Bluthochdruck-, Blutzuckerprobleme und andere Erkrankungen bestehen, welche sich auf die Verkehrstüchtigkeit auswirken könnten, kann es dadurch indirekt zu einer noch kürzen Führerscheinbefristung und regelmäßig durchzuführender amtärztlichen Kontrollen.

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