Menschenhandel-Razzia in Österreich: Fünf Festnahmen

Europaweite-Aktion

Menschenhandel-Razzia in Österreich: Fünf Festnahmen

Im Rahmen einer von Europol koordinierten europaweiten Aktion sind in Österreich zwölf Opfer von Menschenhandel befreit worden. Bundesweit waren insgesamt 123 Beamte im Einsatz, berichtete das Bundeskriminalamt (BK) am Montag. Es wurden an 172 Örtlichkeiten, hauptsächlich in der Rotlicht-Szene, insgesamt 597 Prostituierte sowie 171 "Milieupersonen" kontrolliert und fünf Festnahmen durchgeführt.
 
   Die befreiten Frauen, die unter der Sklaverei ähnlichen Umständen in Österreich lebten, stammen aus Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Nigeria. Es gibt eine höhere Zahl "möglicher Opfer" - hier muss noch geklärt werden, ob diese Personen unfreiwillig ihrer Betätigung nachgingen. 74 Personen wurden angezeigt, sieben davon wegen fremdenpolizeilicher Vergehen.
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