Messerstiche bei Rauferei in Wien-Floridsdorf

Vier Männer beteiligt

Messerstiche bei Rauferei in Wien-Floridsdorf

Bei einer Rauferei zwischen vier Männern ist am Donnerstagabend ein 20-Jähriger in Wien-Floridsdorf mit einem Messer verletzt worden. Ein 33-Jähriger hat ihn im Hüftbereich verletzt. Das Opfer ging in weiterer Folge mit einem Holzprügel auf den Angreifer los. Die Polizei nahm zwei Männer fest, sie sind in Haft.

Die vier Männer - zwei Slowaken im Alter von 32 und 33 Jahren - sowie der 20-jährige Inder und ein 22-jähriger Österreicher - waren laut Zeugenangaben bereits in einer S-Bahn in Streit geraten. Am Bahnhof Floridsdorf stiegen die Männer aus, der Streit verlagerte sich kurz nach 21.00 Uhr auf den Franz-Jonas-Platz, berichtete Polizeisprecher Paul Eidenberger.

"In der Müllerpassage ist ein dunkel gekleideter Mann mit Kapuze an mir vorbeigerannt, verfolgt wurde er von einem jungen Mann mit einem blutgetränktem Trägerleiberl, er hatte einen Holzprügel in der Hand", schilderte ein Augenzeuge der APA. Am Spitz habe der 20-Jährige dann den Älteren eingeholt und verprügelt.

Der 33-Jährige erlitt eine Kopfwunde, bestätigte Eidenberger. Er musste im Krankenhaus ambulant versorgt werden. "Eine Anzeige wegen dieser Körperverletzung wird noch geprüft", sagte der Sprecher. Der 20-jährige Inder wurde mit der Stichverletzung im Hüftbereich ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand keine.

Die beiden Slowaken wurden von zahlreichen Zeugen noch an Ort und Stelle "glaubwürdig der Täterschaft beschuldigt", sagte Eidenberger. Der 33-Jährige hatte zudem das blutige Küchenmesser mit einer Klingenlänge von sieben Zentimeter bei sich. Es wurde sichergestellt. Warum die vier Männer in Streit gerieten, war am Freitag noch unklar.

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