Mit Facebook gegen Tempo 80

Wien

Mit Facebook gegen Tempo 80

Mit Vollgas gegen das Tempolimit. Rund 30.000 Facebook-Nutzer kämpfen gegen die geplante Verordnung bezüglich einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Stadtautobahnen. Das hatte die Salzburger Grünen-Chefin Astrid Rössler für ihr Bundesland gefordert und damit für Aufregung in ganz Österreich gesorgt. Denn schließlich steht sie nicht alleine: In Wien und Linz gilt das Limit auf Stadtautobahnen bereits. In der Hauptstadt soll es bald auf der A 4 bis zum Flughafen gelten. Auch die Grünen in der Steiermark und in Tirol sind nicht abgeneigt.

Verkehrsministerin erteilt Tempo 80 eine Absage
Journalist Ferdinand Wegschneider gründete die Facebook-Gruppe Gegen Tempo 80 auf der 6-spurigen Autobahn (eine von mittlerweile zwei Anti-Limit-Gruppen im Netz.) „Erst wurde viel Geld für den Autobahn-Ausbau ausgegeben, dann für den Lärmschutz, jetzt soll ein Limit kommen.“ Mehr als 26.000 Fans geben ihm recht. Unterstützung erhält er außerdem von der Bundesregierung. Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) erteilt zumindest einem flächendeckenden Tempo 80 eine Absage. „Die Autobahnen werden so gebaut, dass man mit 130 sicher unterwegs sein kann.“

"Das 80er-Tempolimit ist ein Faß ohne Boden"

ÖSTERREICH: Wieso haben Sie eine Facebook-Gruppe gegen das 80-Tempolimit in Salzburg gegründet?
Ferdinand Wegscheider: Ich bin kein Fanatiker. Aber diese Thematik ist ein Fass ohne Boden und die Menschen haben die Nase voll.

ÖSTERREICH: Was ist denn so schlimm daran, 20 km/h langsamer zu fahren?
Wegscheider: Schlimm ist, dass man viel Geld für den Ausbau der Autobahn und den Lärmschutz ausgegeben hat. Jetzt soll das Tempo gedrosselt werden und ich befürchte, das ist noch nicht das Ende.

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Autor: (abs)
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