Mit Rasentraktor niedergemäht

In Lebensgefahr

Mit Rasentraktor niedergemäht

Ein ehemaliger Bademeister des Stadionbades und sein Vorgesetzter stehen seit Donnerstag wegen fahrlässiger Körperverletzung vor dem Bezirksgericht Wien-Leopoldstadt. Der 50-jährige Angeklagte hatte im vergangenen Mai mit einem Rasentraktor die Pensionistin Monika H. (73) niedergestoßen und überfahren. Sein Chef soll es unterlassen haben, den Mitarbeiter auf dem Arbeitsgerät einzuschulen.

Maria H. lag nach dem tragischen Unfall zwei Wochen im Koma, schwebte in Lebensgefahr. Die damals 72-Jährige hatte zwölf gebrochene Rippen, zwei Wirbelfrakturen und mehrere Prellungen, Quetschungen und Schürfwunden. Als sie aus dem Koma erwachte, erkannte sie zunächst ihren eigenen Ehemann nicht mehr. Monika H. verbrachte mehr als zwei Monate im Spital.

Bademeister belastet
seinen Vorgesetzten

Im Zuge der Ermittlungen hat der Bademeister seinen Vorgesetzten schwer belastet. Der Rasentraktor wies angeblich schwere technische Mängel auf, er selbst habe zum ersten Mal den Rasen gemäht und sei auf dem Traktor nie eingeschult worden. „Ich habe nicht gewusst, wie die Gänge funktionieren“, sagte er im Prozess. Nach dem Unfall soll er angehalten worden sein, eine auf April rückdatierte Schulungsbestätigung für den Rasentraktor vorzulegen. Diese Vorwürfe wies der Zweitangeklagte vor Gericht allerdings entschieden zurück. Der Prozess wurde vertagt, es gilt die Unschuldsvermutung.

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