Mit Verkehrschaos in die Ferien

Horror am Freitag

© Lisi Niesner/TZ ÖSTERREICH

Mit Verkehrschaos in die Ferien

Bitte anstellen! - Wer den Start in den Urlaub nicht erwarten kann und gleich nach Schulschluss losfahren will, muss wie jedes Jahr mit langen Wartezeiten rechnen. 470.000 Schüler starten am kommenden Wochenende im Osten Österreichs in die Sommerferien. Der Freitag ist laut einer VCÖ-Analyse auf fast allen Routen der verkehrsstärkste Reisetag im Juli. Die Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ rechnen auf der Tauernautobahn (A10) von Freitag- bis Samstagabend mit Dauerstau.

Ost-Österreichs als Stauzone
Rund um die Stadtausfahrten von Wien, Graz und Linz dürften sich ab Freitagnachmittag lange Fahrzeugkolonnen bilden. Im Osten, wo die meisten Urlauber losstarten werden, rechnen die Autofahrerclubs speziell auf der Südosttangente (A23) und vor den Baustellenbereichen auf der Südautobahn (A2) zwischen Baden und Leobersdorf sowie auf der Pinkatalbrücke zwischen Schäffern und Pinggau/Friedberg.

Nachbarländer beginnen Ferien
Ebenfalls stark befahren werden die Nord-Süd-Verbindungen sein. In einigen deutschen Bundesländern, in Belgien und den Niederlanden beginnen ebenfalls die Ferien. Die A10 - Österreichs Staupunkt Nummer eins - wird neuerlich der Hotspot sein. Der ÖAMTC rechnet nicht nur vor dem Tauerntunnel, sondern schon ab Kuchl wegen vieler Baustellen mit Wartezeiten. Die Fahrbahn verläuft über weite Strecken nur einspurig. Der Club hat in den Sommerreisewochenenden 2009 insgesamt 550 Staus mit einer Mindestlänge von 1,5 Kilometern registriert.

Der ARBÖ-Informationsdienst rechnet auch in Vorarlberg mit erheblichem Verkehrsaufkommen auf der Rheintalautobahn (A14). Wahrscheinliche Staupunkte: Der Pfändertunnel sowie der Citytunnel, beide in Bregenz, und der Ambergtunnel in Feldkirch. Für Tirol sind Verzögerungen auf der Brennerautobahn (A13) einzuplanen. Bei der Mautstelle Schönberg kommt man Richtung Süden nur sehr langsam voran. Im weiteren Verlauf muss man in Südtirol auf der Brennerautobahn (A22), Richtung Bozen mit Verzögerungen rechnen. Zum Nadelöhr wird hier für zahlreiche Autofahrer die Mautstelle Sterzing/Vipiteno werden, ebenso die Fernpass Bundesstraße (B179).

Freitag Verkehrschaos
"Wer die Möglichkeit hat, sollte Freitag und Samstag als Reisetag meiden", riet Alexandra Goga vom ARBÖ. Der VCÖ hat ausgerechnet, dass freitags zwischen 16 und 63 Prozent mehr Autos unterwegs sind als am Sonntag. Auf der A2 bei Wiener Neudorf beträgt das Verkehrsaufkommen am Freitag plus 28,4 Prozent im Vergleich zum Sonntag. Auf Tauernautobahn bei Salzburg-Anif beträgt die Steigerung plus 31,9 Prozent, auf der Inntalautobahn (A12, Ampass) plus 41,1 Prozent und auf der A14 (bei Dornbirn) plus 45,3 Prozent.

Genügend Proviant, wie Obst und Gemüse oder leichte Snacks, gehören ebenso ins Gepäck wie antialkoholische Getränke, am besten Mineral oder ungesüßte Tees. Für Kinder das Spielzeug als Ablenkung nicht vergessen, so die Verkehrsexperten.

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