Mord an Lucile: 3.300 
Hinweise

Tirol

Mord an Lucile: 3.300 
Hinweise

Die Ermittler des Landeskriminalamtes haben in den vergangenen drei Jahren alles unternommen, um den spektakulären Mord an der Studentin Lucile K. (20) zu klären – vergebens. Und dennoch haben sie Hoffnung, nachdem der Mörder vor vier Monaten in Deutschland ein zweites Mal zugeschlagen hat. Die Polizei im Nachbarland geht 3.300 Hinweisen und Spuren nach.

Anfang November wurde in Endingen nahe Freiburg (D) die Joggerin Carolin G. (27) erschlagen. Zuvor war die Weinverkäuferin sexuell missbraucht worden.

Dank winzigster DNA-Partikel konnte nachgewiesen werden, dass die Deutsche vom selben Täter umgebracht worden war, der bereits in Tirol gemordet hatte.

Lucile starb im Jänner 2014. Die Erasmus-Studentin aus Frankreich war am Ufer des Inns in Kufstein auf dem Weg zu einer Freundin. Die 20-Jährige wurde mit einer Eisenstange erschlagen und ebenfalls sexuell missbraucht. Von Reihen-DNA-Tests bis zur Öffentlichkeitsfahndung in Aktenzeichen XY setzten die Fahnder alle Hebel in Bewegung. Doch das Verbrechen, das ganz Österreich erschüttert hatte, blieb ungeklärt.

40-Mann-Soko
ermittelt in den Fällen

28.500 Euro Belohnung sind inzwischen für Hinweise zur Ergreifung des Mörders ausgesetzt. Die Tiroler Polizei hofft nun auf einen Erfolg der deutschen 40-köpfigen Sonderkommission „Erle“ in Fall der getöteten Joggerin.

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