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Mord während WM-Party

Tatort Genf

Mord während WM-Party

Die spektakuläre Bluttat zwischen einem Akademikerehepaar ereignete sich, wie ÖSTERREICH berichtete, am vergangenen Freitag in der französischen Schweiz. Der Wiener Topjurist und Professor Christoph K. (Name geändert), war von seinem jetzigen Wohnort in Bonn in Deutschland – offenbar mit einem eindeutigen Vorsatz – nach Genf gefahren.

Entzogenes Besuchsrecht Motiv für die Bluttat?
Dort lockte er seine Ex-Frau, die Diplomatin Tania L. (42, eine Mexikanerin, die in der Botschaft für die Vereinten Nationen arbeitet), aus der Erdgeschosswohnung. Doch anstatt mit ihr zu reden, feuerte er wortlos vier Mal aus einer Pistole auf die verhasste Ex: Nach einem Rosenkrieg hatte er wegen Drohungen Betretungsverbot, und die Behörden hatten ihm das Besuchsrecht für seine beiden Kinder (5 und 9 Jahre alt) entzogen. Ob dies das Motiv für die regelrechte Hinrichtung seiner geschiedenen Frau ist, wird derzeit noch ermittelt. Der Schütze sitzt in U-Haft – es gilt die Unschuldsvermutung.

Entdeckt wurde das Verbrechen von Nachbarn im Mehrfamilienhaus: „Wir hörten am Freitag kurz nach 23 Uhr lautes Knallen, dachten uns aber nichts dabei, weil in der Nähe ein Fest zum WM-Auftakt im Gang war“, sagte eine Frau gegenüber der Zeitung Blick. Andere dachten, im Keller wäre eine Gasleitung geplatzt. Dann entdeckten sie das Grauen.

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