Sonderthema:
Mordversuch im Bordell

Wien -Favoriten

Mordversuch im Bordell

„Seit eineinhalb Jahren gibt es unser Laufhaus. Bisher hat es nie einen Vorfall gegeben“, ist der Bordell-Chef noch immer mitgenommen. Ein Sicherheitsmitarbeiter des Laufhauses in Favoriten wurde Dienstagabend von einem aufgebrachten Freier mit einem Messer niedergestreckt.

Täter wurde des Lokals verwiesen und rastete aus
Der Freier hatte sich am Abend eine heiße Stunde mit einer Prostituierten (19) gegönnt und dürfte nach dem Liebesdienst plötzlich sein Geld zurückverlangt haben. „Es kam zu einem Streit, bei dem der Gast die Sexarbeiterin geschlagen und ihr das Handy weggenommen hat“, erzählt der Geschäftsführer.

Als die Prostituierte den Alarmknopf drückte, eskalierte die Situation: Security Halil U. (31) verwies den Kunden des Lokals. Da brannten beim Freier die Sicherungen durch, er zückte ein Messer, rammte es dem 31-jährigen Freefighter im Innenhof des Etablissements in die rechte Brust und flüchtete zu Fuß.

Der Mitarbeiter versuchte noch, die Verfolgung des Täters aufzunehmen, brach jedoch nach wenigen Metern zusammen. Er erlitt eine ­sieben Zentimeter tiefe Stichwunde. „Das Opfer liegt auf der Intensivstation, ist aber außer Lebensgefahr“, so Polizeisprecher Thomas Keiblinger. Eine Fahndung mit Spürhunden verlief erfolglos. Die junge Prostituierte Madalina E. aus Rumänien (19) konnte noch nicht befragt werden – sie erlitt einen Schock.

(kuc, kor)

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