Südosten zittert

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Neuschnee und Eises-Kälte in Wien

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Die Temperaturen um den Bibber-Punkt halten an - vor allem im Südosten befand sich das Therrmometer am Donnerstag auf Tauchstation. Im Südburgenland war es kälter als auf dem Sonnblick im mehr als 3.100 Metern Höhe. Die Kältewelle hält vor allem den Osten Österreichs fest im Griff - wobei Hoffnungsschimmer in Sicht sind.

Die tiefsten Temperaturen Österreichs in der Nacht auf Donnerstag wurden in Seefeld in Tirol gemessen. In dem knapp 1.200 Meter hoch gelegenen Wintersportort westlich von Innsbruck wurden in der Nacht minus 21,7 Grad registriert. Damit war es dort beträchtlich "wärmer" als etwa in der Nacht auf Samstag, als sich Seefeld ebenfalls als Kältepol des Landes erwiesen hatte. Damals erreichte der Tiefstwert 28,3 Grad.

Am Nachmittag schon 6 Städte unter Minus 20 Grad
Neben Seefeld und Güssing (minus 20,5 Grad) waren es Schoppernau in Vorarlberg (minus 21,4 Grad), Tannheim (minus 21,1 Grad) und Ehrwald (minus 21,0 Grad) in Tirol sowie Sankt Michael im Salzburger Lungau (minus 21,0 Grad). Auf dem Sonnblick zeigte die Messstelle 18,5 Grad.

Wärmer wird´s erst nächste Woche
Etwas wärmer soll es zu Beginn der kommenden Woche werden. Für Dienstag prognostizierte die ZAMG Höchstwerte von minus sechs bis plus zwei Grad. Am Samstag und Sonntag werden diese Werte noch zwischen minus zehn und minus drei Grad liegen.
 

Wien: Obdachlose in Schule untergebracht
In der Bundeshauptstadt wird nun eine derzeit leerstehende Schule vorübergehend in eine Tageseinrichtung für Obdachlose umfunktioniert. Das Quartier soll Platz für 60 Personen bieten. Die Unterkunft im Bezirk Leopoldstadt öffnet kommende Woche. Sie soll bis Ende März genutzt werden. Mit dieser Maßnahme wird die Kapazität bei den Tageseinrichtungen aufgestockt, nachdem es am Wochenende zu Engpässen gekommen war.
 

Ganz Europa friert
In Serbien wurden wegen der extremen Kälte Stromrationierungen eingeführt. Betroffen sind große Unternehmen, die keine strategische Bedeutung haben. Damit wollen die Behörden verhindern, dass die Versorgung überhaupt zusammenbricht. Die Gasvorräte reichen noch für 20 Tage. In Novi Sad in der Vojvodina und in Negotin an der Grenze zu Rumänien wurden am Donnerstag in der Früh minus 27 Grad registriert, die bisher tiefsten Temperaturen in diesem Winter.

In Bulgarien, wo es seit Tagen Verkehrsbehinderungen auf Straße, Schiene und auf der Donau gibt, wurde in Vidin der Fährbetrieb nach Rumänien eingestellt. Die Donaustadt war mit 28,6 Grad unter null am Donnerstag der kälteste Ort des Landes. Dutzende Kleinstädte und Dörfer in Bulgarien mussten ohne Strom auskommen - vielerorts waren die Leitungen beschädigt. Wegen stürmischer Winde wurde der Schwarzmeerhafen Varna geschlossen. An den Schulen gab es landesweit Kälteferien.
 

Lesen Sie auf der nächsten Seite den oe24-Liveticker vom Donnerstag:

Autor: D. Müllejans
Seiten: 12
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