Österreich landet auf dem Mars

Mission am roten Planeten

Österreich landet auf dem Mars

Meisterleistung der NASA: 570 Millionen Kilometer hatte die Raumkapsel schon zurückgelegt, alle Systeme funktionierten. Das Wetter am Landeplatz war gut, der 154 Kilometer große Gale-Krater war bis ins Detail vermessen worden. Um 7.31 Uhr MESZ am Montag sollte die große Stunde schlagen: Der Mars-Rover „Curiosity“ („Neugier“) sollte sanft auf dem Roten Planeten aufsetzen.

Der Landung musste ein wahrer Höllenritt durch die Mars-Atmosphäre vorangegangen sein. Sieben Minuten war die Landekapsel von der Erde aus nicht zu erreichen. Doch „Curiosity“ war darauf programmiert, sich selbst zu steuern. Auch Österreich hat einen Anteil daran: Die Software von Siemens Österreich sorgte für reibungsloses Funktionieren des Fahrzeugs.

„Curiosity“ sei mit umgerechnet knapp zwei Milliarden Euro die „teuerste Mission aller Zeiten“, so NASA-Wissenschaftler, und sowieso die „technisch ausgefeilteste“. Schlichtes Ziel des kleinwagengroßen Rovers: Leben auf dem Mars zu finden. Lenken wird das Gefährt der NASA-Techniker Scott Maxwell von Pasadena aus, 13 Minuten braucht das Signal von der Erde zum Mars.

Maxwell: „Ich habe den coolsten Job auf dem Planeten.“ Er hat Erfahrung mit Fernsteuerung, lenkte bereits die Mars-Rover „Spirit“ und „Opportunity“.


Mars-Mission

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