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278 "Foreign Fighters"

Österreich wird zu Jihadisten-Hochburg

Das Innenministerium hat neue Zahlen zu Syrien-Kämpfern aus Österreich vorgelegt. 278 Personen hätten mit Stand 18. Juli die Absicht gehabt, in das Kriegsgebiet Syrien/Irak aufzubrechen oder seien tatsächlich dorthin gereist. 116 Personen - mehr als zwei Fünftel - stammten aus dem Nordkaukasus.

Belgien bei "Foreign Fighters" auf Platz 1

Österreich zählt damit weiterhin zu den EU-Staaten mit den relativ meisten "Foreign Fighters" in Syrien und dem Irak. Insgesamt sollen 5.000 Jihadisten aus der EU in Richtung Syrien aufgebrochen sein. Die höchste Dichte weist Belgien mit 614 Ausgereisten auf. Das Innenministerium äußerte sich auf Anfrage des Team Stronach.

40 Prozent Asylberechtigte

Im Februar hatte die damalige Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ von 259 Personen berichtet, die in die Kriegsregion Syrien/Irak gereist seien, dorthin zu reisen beabsichtigten oder an der Ausreise gehindert worden seien. 40 Prozent dieser Personen seien asylberechtigt gewesen.

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