Österreichische Jacht in Italien beschlagnahmt

32 Migranten an Bord

Österreichische Jacht in Italien beschlagnahmt

Eine unter österreichischer Flagge fahrende Jacht ist unweit der süditalienischen Stadt Crotone beschlagnahmt worden. Die Polizei vermutet, dass mit dem aus Griechenland gekommenen Boot 32 Migranten verschiedener Nationalitäten nach Kalabrien gebracht wurden. Drei Ukrainer wurden wegen Schlepperei festgenommen, berichteten italienische Medien am Dienstag. Die Jacht war in einem türkischen Hafen registriert.

 Schlepper, die Flüchtlinge auf dem Seeweg nach Italien schleusen, setzen immer häufiger auf Jachten, um Kontrollen durch die Behörden zu umgehen. Vor einigen Wochen wurden an Bord einer Luxusjacht 122 in Kabinen gepferchte Migranten gefunden. Die Flüchtlinge waren von der türkischen Küste mit dem Boot abgefahren und hatten nach eigenen Angaben sechs Tage auf See verbracht. Unweit der Küste stiegen sie in ein Schlauchboot um und wurden an einem Strand nahe der kalabresischen Stadt Riace abgesetzt.

 In den vergangenen Wochen hat aufgrund des günstigen Wetters und der warmen Temperaturen die Zahl der Flüchtlinge wieder zugenommen, die nach gefährlichen Seefahrten Süditalien erreichen. Landepunkt der Migranten ist nicht mehr die kleine Insel Lampedusa, deren Auffanglager längst geschlossen ist, sondern die Insel Linosa weiter südlich.
 

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