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Opfer lud Killer zu sich ein

Badewannen-Mord

Opfer lud Killer zu sich ein

Die mutmaßlichen Mörder von Aleksandar M. (30) waren eiskalt und gleichzeitig ziemlich dumm: Die beiden Syrer (19) folterten vor zwei Wochen ihr Opfer in dessen Wohnung in der Elisabethstraße zu Tode und legten die gefesselte Leiche in die mit Wasser und Waschpulver gefüllte Badewanne. Sie glaubten tatsächlich, hierdurch Spuren zu verwischen.

Zugleich aber ließ einer der Täter seine Asylkarte mit Passfoto und Anschrift am Tatort zurück. Beide trugen nach dem Mord auffallende Kleidungsstücke von Aleksandar M., die sie aus der Wohnung abtransportiert hatten. Zeugen beobachteten sie dabei.

Als der erste Täter an der Grenze in Freilassing gefasst wurde, die zweite unglaubliche Panne: Er trug eine Ban­komatkarte bei sich. Sie gehörte dem Komplizen. Die Polizei musste den zweiten Syrer nur noch in seiner ­Unterkunft abholen.

Kleidung gestohlen, weil 
sie frisch gewaschen war

Kennengelernt hatte sich das Trio auf der Toilette des Salzburger Hauptbahnhofs, wo Aleksandar M. als WC-Mann jobbte. Man traf sich anschließend häufiger. Der gebürtige Serbe lud die Flüchtlinge schließlich zu sich nach Hause ein. Als er ihnen seine Bankomat-Geheimzahl nicht verriet, erwürgten sie ihn. Warum sie seine Kleidung stahlen? „Die war gewaschen“, sagten sie im Verhör. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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