Opfer von Hai-Schwarm attackiert

Südafrika

Opfer von Hai-Schwarm attackiert

ÖVP-Politiker Fritz Burgstaller (66) ist tot, weil er am gefährlichsten Strand der Welt schwimmen ging. Vier Tage nach der dramatischen Hai-Attacke am Samstag in Südafrika werden immer mehr Details zum tödlichen Angriff bekannt. Anders als bisher beschrieben soll der Pensionist von nicht nur einem Hai attackiert worden sein. „Ein Schwarm hat den Mann angegriffen“, sagt Augenzeugin Catherine Yazbek. Sie ist sich sicher, dass der Österreicher von mehreren Tieren gebissen wurde.

Ehefrau Margit wollte
 ihrem Gatten hinterher
In einem Punkt sind sich alle Zeugen einig: Fritz Burgstaller kämpfte 20 Minuten im Meer ums Überleben – vergeblich. Seine Ehefrau Margit musste die dramatischen Szenen mit ansehen, wollte ihren Mann sogar retten, berichten afrikanische Medien. Fest steht: Der Leichnam von Fritz Burgstaller wird jetzt obduziert, um die genaue Todesursache zu ermitteln.

Derweil trauert der Heimatort um den Politiker. „Wir sind alle tief betroffen“, sagt Martin Raab, Bürgermeister von Hofkirchen. Einen Termin für das Begräbnis gibt es noch nicht. „Wir wurden zwar mit den Vorbereitungen für die Beerdigung beauftragt, bisher konnte aber noch kein Datum festgelegt werden“, heißt es vom örtlichen Bestattungsunternehmen. Die Familie will den Österreicher jetzt so schnell wie möglich nach Hause holen.

(abs)


Junge Mutter schildert das Unglück: "Versuchte ihn zu retten"

Eine junge Mutter hörte die Schreie und sah das Unglück von ihrem Haus aus.
Johannesburg. Am sogenannten „gefährlichsten Strand der Welt“ starben in den vergangenen fünf Jahren acht Menschen durch Hai-Angriffe. Die Anwohner leben mit dem Risiko. Trotzdem: „Das war die schlimmste Attacke, die ich je gesehen habe“, sagt Augenzeugin Catherine Yazbek.

Die Südafrikanerin betreibt eine Pension in der Nähe des Strands und hörte die Schreie am Samstag. Sie lief sofort zur Unglücksstelle. „Ich versuchte ihn zu retten, aber es war zu spät“, sagte die junge Mutter in den afrikanischen Medien. Der Österreicher konnte nur noch tot geborgen werden.

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