Oststeirer fiel in kochend heißes Wasser

Lebensgefahr

Oststeirer fiel in kochend heißes Wasser

In Graz ist es am Montagvormittag zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Ein Oststeirer fiel in einem Stahlwerk in ein Becken mit heißem Wasser. Der Arbeiter wurde von Kollegen herausgezogen, erlitt jedoch am ganzen Körper Verbrennungen. Es besteht akute Lebensgefahr.

Der 39-jährige Familienvater aus Kirchbach (Bezirk Feldbach) war in der Marienhütte, einem Stahl- und Walzwerk in Graz, beschäftigt. Dort werden von Eisenrohlingen Stücke zur Qualitätskontrolle abgeschnitten, die dann in einem im Wasser befindlichen Korb gekühlt werden. Durch das glühend heiße Metall wird auch das Kühlwasser immer heißer und erreicht fast Siedetemperatur, bevor es ausgetauscht wird.

Der Arbeiter wechselte mittels Fernbedienung gerade einen Korb mit Stahlabfällen aus und schaute möglicherweise dem Gefäß nach, das bereits an der Decke schwebte. Dadurch machte er einen Schritt ins Leere und stürzte in das Wasserbecken, wo er sich aus eigener Kraft noch teilweise wieder herausziehen konnte. Durch seine Schreie wurden die Kollegen alarmiert und zogen ihn schließlich ganz aus dem Wasser. Der 39-Jährige erlitt am gesamten Körper bis auf Gesicht und Füße schwere Verbrennungen.
 

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