Paulina: Stiefbruder zurechnungsfähig

Mordfall in OÖ

Paulina: Stiefbruder zurechnungsfähig

Im Mordfall an der 14-jährigen Paulina aus Bad Ischl (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich liegt nun ein Gutachten über den tatverdächtigen Stiefbruder des Opfers vor. Der 19-Jährige sei zurechnungsfähig, bestätigte der leitende Welser Staatsanwalt Franz Haas. Er könne somit für die Tat verantwortlich sein.

Mordverdächtiger hat sich in Zelle erhängt

Hauptverdächtig in dem Mordfall war der 48-jährige Vater des 19-Jährigen. Er hatte sich Mitte Oktober in seiner Zelle erhängt. Der Anwalt des Sohnes betonte, der Mann habe ihn dazu gezwungen, bei dem Mord zu helfen. Das Gutachten von Gerichtspsychiater Reinhard Haller habe "Beeinträchtigungen aufgrund des Verhaltens des Vaters" ergeben, sagte Haas. Welches Ausmaß diese hätten, müsse das Gericht feststellen. Die Staatsanwaltschaft warte nun auf den Abschlussbericht der Polizei. Dann werde Anklage erhoben. Der Verdächtige sitzt weiterhin in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Wels.

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