Pensionistin zu Hause niedergeschlagen

Täter flüchtig

© TZ ÖSTERREICH/Niesner

Pensionistin zu Hause niedergeschlagen

In der Steiermark ist es am Donnerstag erneut zu einem brutalen Raubüberfall auf eine Frau gekommen, die allein zu Hause war. Beim Opfer handelte es sich um eine 75-jährige Pensionistin aus dem Bezirk Weiz. Ein Unbekannter hatte sich in ihr Haus geschlichen, die Seniorin zusammengeschlagen, gefesselt und geknebelt. Dann durchsuchte er alle Räume und flüchtete mit einem Fahrrad. Erst vor einer Woche war eine junge Grazerin in ihrer Wohnung ähnlich brutal überfallen worden.

Niedergeschlagen
Die Pensionistin aus St. Margarethen an der Raab war am Donnerstag gegen 13.30 Uhr alleine zu Hause und kam gerade aus der Toilette, als plötzlich ein Mann vor ihr stand und sie sofort zu Boden schlug. Dann würgte er die 75-Jährige und drückte sie nieder. Das Opfer wehrte sich zuerst durch Beißen und Kratzen, gab aber auf, als sie eine stark blutende Verletzung an der Nase davongetragen hatte und stellte sie sich bewusstlos. Der Angreifer, der wortlos vorging, ließ daraufhin von ihr ab, fesselte sie mit Trageriemen einer Stofftasche und schleifte sie in die Küche.

Während das Opfer regungslos in der Küche lag, durchstöberte der Unbekannte das Haus. Gegen 14.00 Uhr schlich er sich an der Rückseite des Hauses über eine Böschung in den Wald davon. Von dort führten dann Fahrradspuren etwa zwei Kilometer durch den Wald zur Feldbacher Bundesstraße. Mehrere Autofahrer konnten bereits bezeugen, dass sie den Radfahrer dort vor und nach der Tat gesehen hatten, jedoch fehlen bisher konkrete Hinweise auf die Identität des Mannes.

Blutend zum Nachbarhaus
Die überfallene Pensionistin konnte sich nach etwa einer halben Stunde von ihren Fesseln befreien und musste, um Hilfe zu holen, durch ein Fenster ins Freie klettern - der Räuber hatte das Haus versperrt, den Schlüssel mitgenommen und die Telefonleitung gekappt. Das Opfer lief blutend zum Nachbarhaus, von wo aus die Polizei alarmiert wurde. Welche Beute der Täter gemacht hat, war zunächst unklar. Die geschockte Frau sei unmittelbar nach der Tat nicht in der Lage gewesen, wieder ihr Haus zu betreten, hieß es seitens der ermittelnden Beamten.

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