Pongau: Gasflasche drohte zu explodieren

Scharfschützen bannten Gefahr

Pongau: Gasflasche drohte zu explodieren

Scharfschützen des Polizeieinsatzkommandos Cobra haben Dienstagmittag mit gezielten Schüssen die Explosionsgefahr der brennenden Gasflasche in Radstadt (Pongau) zunächst deutlich verringert. Sie durchlöcherten die Flasche mit insgesamt neun Projektilen, danach konnte das Gas kontrolliert ausbrennen. Die Sperre der Ennstalbundesstraße und der Gleise der ÖBB wurde gegen 13.10 Uhr aufgehoben.

Unter Kontrolle

"Die Flasche brennt zwar nach wie vor, wir haben sie aber vom Gefahrenbereich weg auf ein offenes Feld gebracht. Dort wird sie sicher noch sechs bis acht Stunden weiterbrennen", sagte Einsatzleiter Martin Klässner von der Freiwilligen Feuerwehr Radstadt am Nachmittag zur APA. Die Feuerwehr sei zur Brandwache noch mit einem Fahrzeug vor Ort.

Explosionsgefahr

Wie Klässner erklärte, sei der Einsatz nicht ungefährlich gewesen. "Das Problem mit Acetylengasflaschen ist, dass es zu einer Zersetzung in der Flasche kommen kann. Diese Reaktion ist dann nicht mehr aufzuhalten. Wenn der Druck zu groß wird, kommt es zur Explosion." Das könne mitunter recht schnell gehen und sei von außen nicht erkennbar. Die Explosionsgefahr sei auch nach stundenlanger Kühlung nur schwer abschätzbar. Insgesamt waren an dem Einsatz rund 60 Feuerwehrleute beteiligt.
 

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