Priester biss Strichjungen blutig

Mordversuch

 

Priester biss Strichjungen blutig

Der 46-jährige Pater sorgte bereits 1997 für einen handfesten Skandal: Nach einer Sex-Orgie im Koksrausch verprügelte er einen jungen Slowaken in einem Pfarrhof im Bezirk Gmünd (NÖ) und stach ihn anschließend mit einem Messer nieder. Die Männer hatten um einen wertvollen Ring als Bezahlung für Liebesdienste gestritten. Das 20-jährige Opfer wurde damals schwer verletzt, der Priester – dem das Gericht schwere seelische Abartigkeit attestierte – rechtskräftig zu 12 Jahren Haft verurteilt. Nach seiner vorzeitigen Entlassung tauchte der gebürtige Deutsche in Frankfurt unter. Der Kirchendienst ist ihm mittlerweile verboten worden.

"Wie ein Pitbull"
Trotzdem scheint es den Ex-Pater immer wieder zu Gotteshäusern zu ziehen, jedoch um absolut unchristlichen Praktiken nachzugehen: Kommenden Dienstag steht der 46-Jährige vor Gericht, weil er neben der Peterskirche in Frankfurt einen Stricher (25) durch einen heftigen Biss in den Penis verletzt hat. "Er hing an mir wie ein Pitbull. Ich blutete und schrie. Seine einzige Reaktion war ein teuflisches Lachen“, so das Opfer Ahmed Z.

Prügelei
Der Beschuldigte sprach in einer ersten Einvernahme von einem Überfall: Der 25-Jährige habe ihn angegriffen und sein Handy geraubt. Anschließend hätte ihn der Mann zum Oralverkehr gezwungen, worauf er zugebissen hätte – sozusagen um sich zu wehren. Die Attacke endete für den Priester mit schweren Prügeln: Das Biss-Opfer brach ihm Rippen und Nasenbein. Trotzdem verzichtete der angeblich Überfallene auf eine Anzeige.

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