Prozess für Tiroler Apres-Ski-Feuerteufel

Bar angezündet

Prozess für Tiroler Apres-Ski-Feuerteufel

Wegen einer folgenschweren "Feuershow" mit Verletzten bei einer Apres-Ski-Party im Tiroler Zillertal ist am Mittwoch ein Barkeeper vor dem Innsbrucker Landesgericht gestanden. Dem Angeklagten wird fahrlässige Körperverletzung unter besonders gefährlichen Umständen vorgeworfen. Ein Urteil wurde für den Nachmittag erwartet.

Bar angezündet - 2 Mann fingen Feuer
Der Unfall ereignete sich am 3. März 2009 in einem Lokal in Fügen im Zillertal (Bezirk Schwaz) ereignet. Der angeklagte Barkeeper soll auf der Bar auf einer Länge von sechs Metern eine größere Menge achtzigprozentigen Rum ausgegossen und angezündet haben. An den Stellen, an denen das Feuer auszugehen drohte, habe er wiederholt nachgegossen. Dabei dürfte sich der Positionierschnabel gelöst haben und der gesamte Inhalt der Flasche ausgeronnen sein.

Niederländer lebensgefährlich verletzt
Unter anderem spritzte der Rum auf die Kleidung eines 51-Jährigen Niederländers, die dadurch sofort Feuer fing. Der Mann erlitt dadurch lebensgefährliche Verbrennungen - mehr als 30 Prozent seiner Körperfläche waren verbrannt. 
Bei einem 29-jährigen Deutschen hatte die missglückte "Feuershow" Verbrennungen ersten Grades zur Folge.

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