Listerien-Opfer kriegen jetzt Geld

Quargel-Skandal

Listerien-Opfer kriegen jetzt Geld

Der Verein für Konsumentenschutz (VKI) hat mit der Firma Prolactal einen Vergleich abgeschlossen. Das berichtete der für Konsumentenschutz zuständige Minister Rudolf Hundstorfer (S) am Mittwoch. Damit würden sich Betroffene ein aufreibendes Verfahren ersparen. Die Opfer bekommen "in den nächsten Tagen" ihr Geld, ergänzte Peter Kolba, Leiter der VKI-Rechtsabteilung.

Quargel-Skandal
Das Ministerium hatte den Verein beauftragt, für Menschen, die sich durch den Konsum des mit Listerien kontaminierten Quargel-Käses von Prolactal geschädigt fühlen, verschuldensunabhängige Produkthaftungsansprüche geltend zu machen. "Das beklagte Unternehmen hat nun rasch und noch vor einer gerichtlichen Verhandlung angeboten, einen Gutteil dieser Ansprüche zu begleichen", so das Ministerium.

Der VKI hat für acht geschädigte Personen Schadenersatzansprüche in Höhe von 76.000 Euro geltend gemacht. Über den Inhalt des Vergleichs wurden keine Angaben gemacht. Die Geschädigten haben den Vergleich inzwischen angenommen, hieß es.

Die Affäre um mit Listerien verseuchten Quargel des heimischen Herstellers hatte mehrere Todesfälle und eine Reihe von teils schweren Erkrankungen in Österreich und Deutschland zur Folge. Der inkriminierte Käse soll im Hartberger Werk von Prolactal erzeugt worden sein.

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