Rätsel um eiskalten Mafia-Mord an Bar-König

Club-Chef erschossen

Rätsel um eiskalten Mafia-Mord an Bar-König

Illegale Geschäfte, Schulden, Schutzgeld-Erpressung, Rache: Im Fall des hingerichteten Club-Chefs Davud Delic (50) scheint ein halbes Dutzend Motive für den Mörder möglich. Die Ermittler rätseln, vom Todesschützen fehlt jede Spur.

Club-Chef saß selbst
 schon im Gefängnis

Wie berichtet, ist Delic in der Nacht zum Samstag auf offener Straße vor seiner Wohnung in Wien-Leopoldstadt mit mindestens fünf Schüssen liquidiert worden. Während der Chef des legendären Scotch Clubs in der Wiener City sofort tot war, blieb ein Begleiter unverletzt.

Die Motivlage für den Mord ist deshalb so undurchsichtig, weil das Opfer selbst stets undurchschaubar war. Der schillernde Davud Delic firmierte als Bauunternehmer, soll zeitweise bis zu 600 polnische Bauarbeiter dirigiert haben. Andererseits legte er eine Pleite nach der anderen hin, ging drei Jahre wegen Betrugs ins Gefängnis, schlitterte in die Privatinsolvenz und beglich seine Schulden nicht. Dabei hatte er immer einen Haufen Bargeld bei sich. Und er hatte immer schon beste Verbindungen zu Rotlicht-Größen und einem Chefinspektor der Polizei.

Opfer hatte Ärger
 mit Tschetschenen

Vor allem Tschetschenen sollen dem Serben jüngst Probleme bereitet haben. Früher dominierten sie den Scotch Club, zuletzt wollte sie Delic nicht mehr in seinem Lokal haben.

Alles mögliche Motive für den Mord in Mafia-Manier. Geklärt ist noch nichts.

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