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Rekord: 4.184 Blitze an einem Tag

Vollgelaufene Keller, verschlammte Garagen, Straßen, die plötzlich zu reißenden Flüssen werden – nach der Mega-Hitze in der Vorwoche gingen am Sonntag etliche Unwetter in Österreich nieder. Und: Die hatten es in sich!

Insgesamt 4.184 Blitze wurden in nur 24 Stunden über Österreich gezählt. 2.478 davon gab es alleine in Niederösterreich, 622 in der Steiermark, 450 im Burgenland.

In Niederösterreich kam noch heftiger Regen dazu, der auch die meisten Unwetterschäden zur Folge hatte. Hotspot dabei: der Bezirk Zwettl.

Auch die Landwirtschaft muss durch das Unwetter mit Einbußen leben. Allein im Burgenland, in Niederösterreich und in der Steiermark gab es Schäden im Wert von zwei Millionen Euro.

Steiermark: 400.000 Euro Schaden 
Blitz, Donner und Sturmböen beendeten am Sonntag die Hitzewelle in der Steiermark - und zwar im Mürztal, im Bereich Koralm und Gleinalm, im Murtal und in Murau sowie Graz. Nur die Oststeiermark blieb verschont.

Den größten Niederschlag gab es in Kapfenberg mit 17 Litern pro Quadratmeter, so Albert Sudy von der ZAMG. Hagel kam in Pernegg mit etwa ein Zentimeter großen sowie in St. Lorenzen mit 2,5 Zentimeter großen Schloßen vor.

in Oppenberg im Bezirk Liezen trat die Gulling über die ufer. Verklausungen hatten den Bach komplett aus dem Bett gedrückt, Straßen und Brücken wurden teilweise weggespült. Zwischen Unzmarkt und Friesach musste für die Südbahnstrecke ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden, umgestürzte Bäume blockierten die ÖBB-Gleise. auch in Graz wurden Bäume entwurzelt: in der Glacis-Straße stürzte ein Baum auf eine Oberleitung, die Straßenbahnlinien 1 und 7 konnten nicht fahren.

Kärnten: 19 Kühe verenden bei Brand im Stall
Zu mehreren Großeinsätzen mussten am Sonntag in weiten Teilen Kärntens Feuerwehren ausrücken, weil Blitzeinschläge große Schäden verursachten. in Gösselsdorf brannte ein Bauernhof bis auf die Grundmauern nieder, im Mölltal fiel bei knapp 1.500 Haushalten der Strom aus.

19 Kühe starben. Von den Flammen komplett verschlungen wurde ein Rinderstall in Gösselsdorf. Obwohl die 150 Feuerwehrmänner binnen weniger Minuten vor Ort waren, kam es zur Tragödie: im brennenden Laufstall befanden sich 30 Rinder, gerettet werden konnten aber nur jene, die sich im hinteren Bereich auf hielten. Die 19 Kühe im vorderen Bereich verendeten qualvoll in der Flammenhölle. Besonders heikel war die Situation auch deshalb, weil sich neben dem Stall ein Wohnhaus befindet. Ein Übergreifen der Flammen konnte aber verhindert werden. Menschen kamen beim Brand nicht zu Schaden.

Von Blitzeinschlägen nicht verschont blieb auch der Bezirk Spittal. In Kolbnitz schlug ein Blitz in einen Elektromast mit Transformator ein. In etwa 1.500 Haushalten floss kurzzeitig kein Strom mehr. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.


 

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