Rettungskräfte des Diebstahls beschuldigt

Dreister Steirer (21)

 

Rettungskräfte des Diebstahls beschuldigt

Auf eine hinterhältige Idee ist ein südsteirischer Paketzusteller gekommen, nachdem er einkassierte Kundengelder verspielt hatte: Er verursachte absichtlich einen Verkehrsunfall, um danach die Rettungskräfte des Diebstahls bezichtigen zu können. Kriminalisten des Landeskriminalamtes brachten dann den wahren Sachverhalt ans Licht. Der Mann zeigte sich geständig, er wurde angezeigt.

1.060 Euro Kundengelder verspielt
Der 21-jährige Paketzusteller aus der Südsteiermark hatte Mitte Oktober von einem Kunden 1.060 Euro kassiert. Noch am selben Abend verspielte er das Geld in einem Wettlokal. Weil er nicht in der Lage gewesen wäre, die Summe am nächsten Tag beim Arbeitgeber abzuliefern und aus Angst um seinen Arbeitsplatz, verursachte er  am Freitag, den 15. Oktober, absichtlich einen Unfall. Um 4.45 Uhr krachte der Steirer auf der L208 gegen eine Straßenlaterne und landete anschließend im Straßengraben. Der junge Mann wurde leicht verletzt, an seinem Auto entstand ein Totalschaden. Nach der Erstversorgung wurde er ins LKH Wagna gebracht.

Polizei, Rettung und Feuerwehr des Diebstahls beschuldigt
Mit dem absichtlich verursachten Unfall plante der Lenker zum einen die Einsatzkräfte des Gelddiebstahles zu bezichtigen und zum anderen den Zeitwert des Fahrzeuges von rund 10.000 Euro von der Versicherung zu kassieren. Als er bei der Einvernahme behauptete, dass ihm die Einsatzkräfte von Rotem Kreuz, Polizei und Feuerwehr das Kundengeld gestohlen hätten, wurden das Landeskriminalamt mit den weiteren Ermittlungen betraut. Im Zuge der weiteren Befragungen gestand der 21-Jährige schließlich. Er wurde wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung und Verleumdung angezeigt.

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