Sonderthema:
Risse in U-Bahn-Tunnel durch Hauseinsturz

Untersuchung läuft

© TZ ÖSTERREICH / Bruna

Risse in U-Bahn-Tunnel durch Hauseinsturz

Nach dem Einsturz eines dreigeschoßigen Hauses in Wien-Penzing ist die U-Bahnlinie U3 zwischen den Stationen Kendlerstraße und Hütteldorfer Straße weiterhin im verlangsamten Tempo unterwegs. Die Durchfahrt mit 25 km/h werde so lange aufrechterhalten, bis die bei einer Tunnelbegehung in der vergangenen Nacht erhobenen Daten ausgewertet sind, so ein Sprecher der Verkehrsbetriebe. Die Ergebnisse der Untersuchung erwarten die Wiener Linien noch im Laufe des Tages.

Riss in Tunnel
Mittlerweile stehe jedoch fest, dass der Riss in der Tunnelröhre tatsächlich eine Folge des Zwischenfalls gewesen sei. Die Einsturzstelle liegt genau über dem Linienverlauf der U3. Der Betrieb sei jedoch absolut sicher, betonte der Sprecher: "Die Tunnel sind so konzipiert, dass sie alle möglichen Formen von Erschütterungen aushalten." Zudem handle es sich bei der Beschädigung lediglich um einen Haarriss. "Das darf man sich nicht wie eine Erdbebenspalte vorstellen", hieß es.

Techniker hatten zwischen 22.00 Uhr und 2.30 Uhr die Röhre noch einmal genau unter die Lupe genommen. Wenn die Datenauswertung abgeschlossen ist, werden die Wiener Linien entscheiden, ob die Züge im betroffenen Abschnitt wieder im normalen Tempo unterwegs sein können bzw. ob und welche zusätzlichen Maßnahmen getroffen werden müssen. Die vorläufige verminderte Geschwindigkeit diene dazu, die Vibrationen möglichst zu minimieren.

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