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Rund 30 Flugkörper bewachen die Euro

Eurofighter

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Rund 30 Flugkörper bewachen die Euro

Das Österreichsche Bundesheer führt seit Montag Erkundungs- und Übungsflüge über allen Spielstädten der Euro 08 durch. Ein Tiefflug zweier Eurofighter und einer Saab 105 hatte am Montag für Aufregung in Wien gesorgt. Der Abfangjäger-Flug erfolgte im Rahmen der Einsatzvorbereitung für die EURO 2008. Da die Jets ungewöhnlich tief geflogen sind, sind sie von vielen Wienern bemerkt worden.

So tief werden die Trainingsflüge in den Tagen vor Anpfiff nicht mehr durchgeführt. Und die Flüge über Salzburg und Klagenfurt mussten am Mittwoch wegen des schlechten Wetters gestrichen werden.

Im Einsatz stehen laut Oberst Klaus Roch sieben Eurofighter und zwölf F5, die jeweils gestaffelt zum Einsatz kommen, sowie sieben bis acht Pilatus PC7 - das sind Probellermaschinen mittlerer Geschwindigkeit, und eine Handvoll Hubschrauber, die gegen gefährliche Paragleiter zum Einsatz gebracht werden.

Aufgabe des Österreichischen Bundesheeres ist unter anderem die Sicherung des Luftraumes vor, während und nach den Spielen. "Sicher ins Finale" ist das Motto, unter dem das Österreichische Bundesheer seinen Beitrag zur Sicherheit und Sicherung der Europameisterschaft leistet.

Keine Terrorwarnung aufrecht
Momentan gebe es laut Roch keine kkonkreten HInweise auf Terroranschläge während der EM. "Wir nehmen aber jede Drohung ernst, so der Luftraum-Chef. Vor einigen Wochen hatte eine Drohung von Sympathisanten des Terrornetzwerks al-Kaida im Internet zu Aktionen während der EM für Aufregung gesorgt.

Deutsche leihen uns keine Jets
Das Gerücht, dass uns die deutsche Bundeswehr bei der Luftraumsicherung zur Fußball-EM stimmt laut Roch nur bedingt: "Die Deutschen werden nur in Salzburg im Einsatz sein, weil der Luftraum über dem Salzburger Stadion auch den deutschen Luftraum berührt." Lediglich bei der Lieferung von Radardaten unterstützt die deutsche Bundeswehr die österreichischen Kollegen - mittels eines Datenaustauschs.

Ausländische Polizisten helfen uns
1.100 Beamte aus dem Ausland werden während der EURO 2008 in Österreich die 27.000 heimischen Kollegen unterstützen. Mit 850 Personen ist dabei die deutsche Polizeitruppe mit Abstand die größte.

Eingesetzt werden die Beamten aus den Anrainer- und Teilnehmerländern vorwiegend an den "Hotspots", also rund um die Stadien, in den Fanzonen und an Bahnhöfen.

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