SOKO nach Mord mit Eisenstange

Justiz-Skandal?

SOKO nach Mord mit Eisenstange

„Ich bin an einer umfassenden Aufklärung der Umstände interessiert“, sagte Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) gestern und richtete eine „SOKO Brunnenmarkt“ ein, die die Rolle der Justiz im Fall des brutalen Mordes an Maria E. (54) untersuchen soll. Wie berichtet, war der mutmaßliche Täter, der Kenianer Francis N. (21), zuvor bereits wegen 18 Straftaten angezeigt worden und galt als aggressiv.

Polizei schlug Alarm
Wie der Falter nun aufdeckte, soll ein Polizist bereits am 22. März einen „Arbeitsauftrag“ von der Staatsanwaltschaft erbeten haben, um den auffälligen Obdachlosen aus dem Verkehr ziehen zu können. Die Justiz schrieb den 21-Jährigen zur „Aufenthaltsermittlung“ aus, obwohl er täglich am Brunnenmarkt auffällig war. „Es wurde aber keine Festnahmeanordnung erlassen, weil das nach Ansicht der Staatsanwaltschaft unverhältnismäßig gewesen wäre“, so Behördensprecherin Nina Bussek.

Witwer klagt
Wie berichtet, klagt Witwer Franz E. (65) die Republik auf Amtshaftung. Minister Brandstätter lässt nun prüfen, wo die Fehler passiert sind.

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