Schachtdeckel flogen durch die Luft

Salzburg

 

Schachtdeckel flogen durch die Luft

Schrecksekunden haben Donnerstag Vormittag die Kunden und Mitarbeiter einer Tankstelle im Salzburger Stadtteil Aigen durchlebt: In zwei von fünf Tankschächten kam es zu einer Verpuffung eines hochexplosiven Gas-Luft-Gemisches. "Dabei wurden zwei 40 Kilogramm schweren und rund 60 mal 60 Zentimeter großen Abdeckungen bis zur Dachkonstruktion geradewegs in die Luft geschleudert", schilderte Kripo-Chef Andreas Huber. Verletzt wurde laut Polizei zum Glück niemand.

Die beiden Schächte liegen zwischen den Zapfsäulen und dem Tankstellenshop. "Zum Zeitpunkt der Verpuffung hielten sich fünf bis sechs Kunden im Bereich der Tankstelle auf. Es bestand eine absolute Gefahrensituation aufgrund der unbekannten Ursache", erklärte Huber.

Angestellte reagiert richtig
Eine Angestellte der Tankstelle hatte richtig reagiert und den Strom sofort abgeschaltet, um mögliche Zündquellen zu vermeiden. "Die Berufsfeuerwehr stellte bei weiteren zwei Schächten eine erhöhte Konzentration von Gasen sicher", erläuterte der Kriminalbeamte. Die Einsatzkräfte konnten das Gas rasch verdünnen.

Die BP-Tankstelle in der Aignerstraße 22 wurde zur Untersuchung der Unglücksursache durch das Gewerbeamt und BP-Spezialisten vorübergehend gesperrt. Undichte Treibstofftanks seien als Ursache der Verpuffung eher auszuschließen, hieß es. Die Höhe des Sachschadens dürfte gering sein. Die Aignerstraße wurde aus Sicherheitsgründen eineinhalb Stunden gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um.

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