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Schock nach Messer-Attacke in der U-Bahn

Frauen in Angst vor Gewalt

Schock nach Messer-Attacke in der U-Bahn

Nächster brutaler Übergriff auf eine Frau in Wien. An der U6-Station Währinger Straße/Volksoper stach am Dienstagabend ein afghanischer Asylwerber mit einem 6,5 Zentimeter langen Klappmesser mehrfach auf den Kopf seiner ebenfalls aus Afghanistan stammenden Freundin (21) ein. Die junge Frau musste notoperiert werden und schwebt laut AKH-Sprecherin Karin Fehringer weiter in Lebensgefahr.

Auslöser der blutigen Tragödie war ein zunächst harmloser Streit. Das Opfer gab seinem Freund einen leichten Klaps auf den Mund und drehte sich weg. In diesem Augenblick rastete der 27-Jährige vollkommen aus. Zunächst packte er seine Freundin und schlug ihren Kopf gegen ein Baugerüst an der U6-Station. Dann zog er sein Messer und stach wie im Blutrausch zu.

Messerstecher saß ­weinend neben Opfer

Ein zufällig anwesender Fotograf hielt die dramatischen Szenen fest. Die Bilder zeigen den mutmaßlichen Täter in seinem auffallend pinkfarbigen Hemd. Sie zeigen Sanitäter und Polizisten, die verzweifelt um das Leben des Opfers kämpfen. Und sie belegen, dass der Afghane nach seiner Wahnsinnstat weinend neben seiner Freundin saß und sich ohne Gegenwehr von der Polizei festnehmen ließ.

Es war der bisherige traurige Höhepunkt einer ganzen Serie von brutalen Angriffen auf Frauen. Häufig werden sie gerade im Bereich von U-Bahn-Stationen von ihren Peinigern ausgespäht und verfolgt. Wie es der Pizza­bäcker getan hat, der ab Dienstag vor Gericht steht. Er allein attackierte 18 Frauen.

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