Warnung
Schon 95 Todesfälle durch "Lernpille"
Wien, 13. Dezember 2008 Experten kritisieren den allzu leichtfertigen Umgang mit Psychopharmaka bei Kindern. Vor allem ein Präparat berge extreme Risiken.
Die Bürgerkommission für Menschenrechte schlägt Alarm: „Aus Meldungen an die amerikanische Arzneimittelbehörde und Berichten aus Europa wurden europaweit 95 Todesfälle zwischen 2004 und 2007 im Zusammenhang mit der Behandlung durch „Strattera“ bekannt.“
Die Pille des Pharmakonzerns „Eli Lilly“ wird bei Kindern und Jugendlichen, die am „Zappelphilipp-Syndrom“ leiden, angewendet, um sie zu beruhigen und das Lernen zu unterstützen. Doch: Seit der Einführung des Medikaments starben (so die Bürgerkommission) allein in Deutschland vier Kinder durch Suizid, Herzinfarkt oder Gehirnschlag. Das jüngste Opfer war erst drei Jahre alt.
Empörung
Bürgerkommissions-Leiterin Irmgard Mörz: „Muss es
auch in Österreich erst Tote geben, damit das Mittel aus dem Verkehr gezogen
wird?“ Bisher gibt es hierzulande noch keine Meldungen über tatsächliche
Todesfälle oder Selbstmorde von Kindern, denen dieses Präparat verschrieben
wurde. Tatsache aber ist, dass „Strattera“ seit 2006 inklusive des 1.
Halbjahres 2008 über 9.844 Mal an Minderjährige, die unter einem angeblichen
„Lerndefizit“ (ADH) leiden, verschrieben wurde.
Gefährlich
In Deutschland sorgte ein TV-Bericht über die
verschwiegenen Nebenwirkungen der Todespille für gewaltigen Wirbel. Nur
durch Zufall war eine von der Pharmafirma herausgegebene Studie zu
kritischen Wirkungen an die Öffentlichkeit gelangt. Laut Volker Kubillus sei
es erwiesen, dass „Strattera“ Bewusstseinsveränderungen hervorrufen kann,
die schlimmstenfalls in Selbstmord oder Gewaltorgien enden können.
Autor: Michael Dittmann
willnix (13.12.2008 20:29)
Scienthology
Und schon wieder meldet sich diese Sekte unqualifiziert zu Wort. Sogar die Werbung beim Online Artikel ist infiziert davon.
Eigentlich sollte eine Zeitung aufpassen, welche Interviews sie in die Ausgabe nimmt. Aber vielleicht passt das ja zum Liebling Faymann. Immer beherrscht - immer lächeln.
JonnyPoet (13.12.2008 20:52)
Wer auch immer
Ist es nicht völlig egal, wer auch immer der Pharma Lobby die Stirn bietet. ? Ich finde es ist einfach wichtig, daß diese Sachen an den Tag kommen. Außerdem finde ich im ganzen Artikel keine Werbung für Scientology. Und allzuviel mit Verlaub dürften Sie selber auch nicht drüber wissen, wenn sie nicht mal wissen wie man es schreibt.
Evilyn (25.05.2009 15:45)
20 Mil. Kinder a. Psychopharma
20 Millionen Kinder auf Psychopharmaka! Wie kann man jemanden angreifen der unsere Kinder schützt??
Psychopharmaka sind keine Lösung!!!!!!
http://www.beobachter.ch/leben-gesundheit/artikel/psychopharmaka_und-schnell-zerbricht-das-pillenglueck/
politischunkorrekt (13.12.2008 13:29)
Pharmaindustrie ist ein
Suchtkartell. Viele "Zivilistionskrankheiten" sind von der Pharmaindustrie in Verbindung mit Proftorientierten Ärtzen erfunden worden.
Eine kranke Gesellschaft ist eine sichere Einnahmequelle für die Industrie!
Das sogenannte" Zappelphilippsyndrom" ist so eine Krankheit!Die Reizüberflutung der Kinder ist der Hauptgrund dieser erfundenen Krankheit.
Kein seriöser Mediziner verschreibt einen Kind Psychopillen die beim Absetzen Entzugserscheiungen auslösen.
patriot4live (13.12.2008 11:56)
Strattera
Ich nehme dieses Medikament seit 1 1/2 Jahren.Und ich muss sagen was ,,Österreichs-bild zeitung" hier schreibt ist nicht falsch.(vill. nur ein bisschen überspitzt formuliert)
Letzten sonntag ging ich wie jeden Abend am wochenende joggen (3km lange strecke). Bei ungefähr der hälfte fängt mein Pulsmesser zublinken und laut zu pipsen an. Ich sehe auf den Pulsmesser und der zeigt an ich hätte einen puls von 204 (!!!) ich beendete natürlich das Training,jedoch der Puls wollte nicht sinken. An diesem abend wäre ich fast kollabiert....
JonnyPoet (13.12.2008 20:37)
Re Strattera
Wenn Sie schon jetzt solche Nebenwirkungen haben würde ich dringend einen Arzt aufsuchen, der Ihnen hilft die Medikation auszuschleifen













Wien »
Niederösterreich »
Burgenland »
Oberösterreich »
Salzburg »
Steiermark »
Kärnten »
Tirol »
Vorarlberg »























