Schwerverletzter nach Messerstecherei in Asylheim

Eisenstadt

Schwerverletzter nach Messerstecherei in Asylheim

Bei einer Messerstecherei ist am Montagabend in Eisenstadt ein Mann schwer verletzt worden. Die Polizei bestätigte am Dienstag einen Vorabbericht der Mittwochausgabe der "Burgenländischen Volkszeitung". Das Opfer befindet sich laut Polizei außer Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Streit in Asylheim

Die Tat geschah in einer Asylunterkunft. Der Attacke soll ein Streit zwischen zwei iranischen Asylwerbern vorangegangen sein, sagte Stadtpolizeikommandant-Stellvertreter Günter Hauer gegenüber der APA. Daraufhin soll ein 24-Jähriger in die Küche gegangen sein, ein Messer geholt und damit dem Opfer viermal in den Rücken gestochen haben. Ein Stich traf die Lunge.

Danach habe der Asylwerber die Tat bei der Leitung des Hauses gemeldet. Er habe sich widerstandslos festnehmen lassen, meinte Hauer. Es werde in Richtung versuchter Mord ermittelt. Dienstagmittag wurde der Mann noch einvernommen. Die beiden Iraner waren nach Polizeiangaben im Herbst 2015 nach Österreich gekommen.

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