Sex-Attacke von Schüler: Lehrerin klagt

Kein Schulausschluss

Sex-Attacke von Schüler: Lehrerin klagt

Eine Lehrerin aus dem Salzkammergut klagt wegen Sex-Attacke die Republik.

Er fühlte sich von seiner Lehrerin ungerecht behandelt – und reagierte auf reichlich unkonventionelle Weise: Vor der versammelten Klasse forderte der 18-Jährige in einer Handelsakademie im oberösterreichischen Salzkammergut die Pädagogin aggressiv zum Sex auf. Sie war empört.

Jetzt, geraume Zeit später, landet die Sache sogar vor Gericht. Verantworten muss sich aber nicht der Schüler – sondern die Republik als Dienstgeber des Schuldirektors. Der hatte den Jugendlichen nämlich nach der Verbalattacke zwar vier Wochen vom Unterricht suspendiert, ihn aber dann wieder „begnadigt“. Die Lehrerin empfand die nächsten Wochen und Monate als Psycho-Tortur: Nicht nur, dass der Direktor kein Ausschlussverfahren gegen den Schüler anstrengte – die Frau musste weiter dieselbe Klasse unterrichten. Jetzt ist sie schon länger wegen „Erschöpfungszuständen“ im Krankenstand.

Bestätigt
„Man hat sich bei der Kollegin entschuldigt und bot ihr an, sie könne die Schule wechseln. Man wollte auch dem Schüler nicht alle Chancen verbauen. Aber die Lehrerin wollte justament bleiben“, kommentiert der Sprecher von Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer die Causa: „Ja, die Klage gibt es!“

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