Sex-Falle zu Silvester: Soko überprüft Flüchtlingsheime

18 Frauen begrapscht

Sex-Falle zu Silvester: Soko überprüft Flüchtlingsheime

Nach den massenhaften Sex-Attacken in der Silvesternacht in Innsbruck hat die Polizei nun eine eigene Sonderkommission eingerichtet. Bislang fehlt von den Tätern noch jede Spur, man sei jedoch zuversichtlich, die Männer ausforschen zu können. Zudem werden auch alle Flüchtlingsquartiere genau unter die Lupe genommen.

Übergriffe

Wie berichtet, wurden 18 Frauen am Marktplatz und am Herzog-Otto-Ufer sexuell belästigt. Neun Opfer stammen aus Tirol und Vorarlberg, sechs aus Südtirol und eines aus der Schweiz. Derzeit vermuten die Ermittler, dass es sich bei den Tätern um eine fünf- bis sechsköpfige Männergruppe asiatischen bzw. mongolischen Aussehens handelt. So haben sich auch in Tirol viele unbegleitete junge Afghanen niedergelassen. Es könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass einige der Täter auch aus Nordafrika stammen.

„Um die Ermittlungen voranzutreiben, sind vier Beamte abgestellt, die sich nur mit dieser Causa beschäftigen“, so Oberst Martin Kirchler. Neben der Überprüfung der Flüchtlingsheime soll nun endlich auch alles Videomaterial vom Veranstalter und von Privaten ausgewertet werden.

Kritik

Nach scharfer Kritik seitens der FPÖ Innsbruck verteidigt die Polizei indes erneut ihren Einsatz in der Silvesternacht. So waren zu Silvester ein Jahr davor 60 Beamte im Einsatz, heuer waren es rund 90.

Doch warum sind ausgerechnet in Innsbruck so viele Flüchtlinge, unter denen jetzt die mutmaßlichen Täter gesucht werden? Die Erklärung: Die meisten illegalen Migranten kommen von Italien über den Brenner und wollen nach Deutschland. Wer es nicht schafft, bleibt – in Tirol.

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