Sex-Mord in Wien

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Jetzt spricht die Mutter der Millionärin

Dieser Mord erschüttert ganz Österreich: "Sissy" Wieninger-Forster (48) wurde erdrosselt. Ihr Mann fand ihre Leiche fast nackt am Samstag in der Dachwohnung in der Wiener Innenstadt. Vom Raubmord bis zur brutalen Sex-Tag ist alles möglich: Die Polizei ermittelt derzeit auf Hochtouren. ÖSTERREICH traf ihre Mutter. Sie spricht hier im Interview über die letzten Telefonate mit "Sissy" - und über einen geheimnisvollen Tunesier, der in einem Zusammenhang mit dem Mord stehen könnte.

Hier klicken: Alle Hintergründe zum Mord finden Sie hier >>>

Das Interview:

ÖSTERREICH: Frau Wieninger, wann hatten Sie das letzte Mal Kontakt zu ihrer Tochter?
Brigitte Wieninger: Vorigen Dienstag. Ich war auf Kur in Waltersdorf. Sissy hat mich jeden Tag zwei Mal angerufen.

ÖSTERREICH: Was ist dann passiert?
Wieninger: Zwei Tage hatten wir schon nicht telefoniert. Ich versuchte, sie zu erreichen. Ich machte mir Sorgen und rief meinen Schwiegersohn an, mit dem sie immer noch verheiratet ist, obwohl sie seit fünf Jahren einen Lebensgefährten hat. Er ging nachschauen und fand meine Sissy.

ÖSTERREICH: Sie haben ­sicher alle die Berichte verfolgt …
Wieninger: Ich kann mir das alles nicht erklären.

ÖSTERREICH: Ihre Tochter lebt schon lange in Wien?
Wieninger: Sie hat sich dort eine nette Clique aufgebaut, mit meist jungen Leuten. Am 25. August haben wir hier im Haus in Brunn noch alle gemeinsam ihren Geburtstag gefeiert. Sie war so gut drauf. Wie immer.

ÖSTERREICH: Sie hatten als Letzte mit Ihrer Tochter Kontakt und mit ihr telefoniert.
Wieninger: Sie erzählte mir, dass sie am 9. September, das war der Freitag, in der Disco Take Five einen jungen, bildhübschen Tunesier kennengelernt hat. Er forderte sie immer wieder zum Tanzen auf. Eigentlich war es ihr schon zu viel. Aber dann haben sie die Telefonnummern doch ausgetauscht.

ÖSTERREICH: Hat Ihre Tochter den Tunesier denn wiedergesehen?
Wieninger: Ja, sie gingen gemeinsam essen. Er hat sie eingeladen und dabei erzählte er der Sissy, dass er 26 Jahre alt sei und in einem Baumarkt im 10. Bezirk arbeite. Er hat ihr sogar verraten, wie viel er verdient: 1.600 Euro. Und dass er gerne unterwegs ist.

ÖSTERREICH: Wissen Sie, ob in der Wohnung etwas weggekommen ist?
Wieninger: Die Polizei sagte zu mir, dass Schmuck fehlt.

ÖSTERREICH: Wie geht es Ihnen im Moment?
Wieninger: Wie würden Sie sich fühlen, wenn ihre Tochter umgebracht worden wäre? Wir sind eine sehr bekannte Familie in Brunn. Aber den Winzerbetrieb haben wir schon vor Jahren verkauft. Sissy hat nicht mehr gearbeitet.

Autor: Interview: Peter Wötzl
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