Sex mit Tochter: Bub mit 6 Fingern geboren

Blutschande in Wien

Sex mit Tochter: Bub mit 6 Fingern geboren

Dem Angeklagten Herbert F. (Name geändert) wurde am Dienstag am Wiener Landesgericht Blutschande zur Last gelegt. Der 48-Jährige soll seine eigene Tochter über Jahre zum Sex verführt haben. "Das hat sich so ergeben", so der Angeklagte: "Wir hatten eine Beziehung -in beiderseitigem Einvernehmen." Im Jänner 2012, nach Beendigung des Verhältnisses, erhielt Herbert F. eine SMS seiner Tochter: "Papa, du wirst Opa."

Die 21-Jährige gebar einen Sohn mit sechs Fingern an jeder Hand und sechs Zehen am rechten Fuß. Der Prozess wurde vertagt. Ein psychologisches Gutachten über die Tochter soll klären, ob die Sexkontakte tatsächlich freiwillig waren. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Inzest
Der Angeklagte schilderte dem Gericht das inzestuöse Verhältnis zur leiblichen Tochter, als wäre dies nichts Ungewöhnliches: "Das hat sich so ergeben." Nachdem ihn seine Lebensgefährtin aus der Wohnung geworfen hatte, sei er mit der Tochter zunächst in ein Heim und später in eine Wohnung gezogen: "Da hat das Thema angefangen, wie das mit dem Vater ist." Man habe sich wiederholt über intime Kontakte unterhalten, "beim dritten Mal haben wir uns geeinigt". Zu Beginn habe er "ein bis zwei Mal pro Woche" Sex mit der Tochter gehabt: "Dann ist es immer mehr geworden. Es war eine Beziehung."

So kam der Bub mit sechs Fingern zur Welt
Eigenen Angaben zufolge machte der Vater im Jänner 2012 mit der Tochter Schluss. Danach brachte die 21-Jährige einen Buben zur Welt, der gesundheitliche Beeinträchtigungen aufwies. Unter anderem hatte der Kleine an jeder Hand sechs Finger und am rechten Fuß sechs Zehen. Die Ärzte und das Jugendamt fragten nicht zuletzt deshalb nach, wer der ominöse "Ex-Freund" sei, den die junge Frau als Vater angegeben hatte.

"Nimmst Du die Pille? Sie sagte: Ja!"
Ein DNA-Test erbrachte schließlich den eindeutigen Nachweis, dass das Kind vom Vater der Mutter gezeugt worden war. "Ich hab' eh gefragt, ob sie die Pille nimmt. Sie hat 'Ja' gesagt", führte der Angeklagte nun im Grauen Haus ins Treffen.

 Der nunmehrige Lebensgefährte der jungen Frau, die von der Staatsanwaltschaft bis dato nicht wegen Blutschande zur Anklage gebracht wurde, erklärte als Zeuge, der 48-Jährige habe sich in der Vergangenheit der Tochter gegenüber "wie ihr Freund aufgeführt". Er habe ihr einen anderen Partner verboten. Als er mit ihr zusammengekommen sei, sei seine Wohnungstür angezündet worden, berichtete der Zeuge und deutete an, dass er dahinter den Angeklagten vermute.

Die Verhandlung wurde zur Einholung eines psychiatrischen Gutachtens über die Tochter auf unbestimmte Zeit vertagt. Eine Sachverständige soll klären, ob es sich bei den Sexualkontakten zum Vater - wie von der Anklage bisher angenommen - um ausschließlich einvernehmliche Handlungen gehandelt hatte.
 

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