Sieben Verkehrstote zu Pfingsten

Mehr als im Vorjahr

 

Sieben Verkehrstote zu Pfingsten

Sieben Verkehrstote hat es zu Pfingsten von vergangenen Freitag bis einschließlich Pfingstmontag in Österreich gegeben - und damit zwei mehr als im Vorjahr. Bei den insgesamt fünf Unfällen mit tödlichem Ausgang verloren drei Pkw-Lenker, zwei Autoinsassen, ein Motorrad- und ein Mopedfahrer ihr Leben. Je zwei Menschen starben in Nieder-und Oberösterreich und der Steiermark, einer in Salzburg.

Vier Menschen starben am Freitag
Vier Menschen ließen am Freitag ihr Leben, weitere drei am Pfingstmontag. Am Freitag starb ein betagtes Ehepaar im obersteirischen Kapfenberg, als der 82-jährige Autolenker mit seiner 79-jährige Frau am Beifahrersitz beim Ausparken mit einem Lkw zusammengekracht war. Tödliche Verletzungen erlitt auch ein 58-jähriger Motorradfahrer in Salzburg, nachdem er bei einem Überholvorgang nahe seiner Heimatgemeinde Saalfelden mit einem Pkw zusammengestoßen war. Ein 15-jähriger Mopedlenker starb ebenso nach einem Crash mit einem Auto zwischen St. Pölten und Großhain.

Am Pfingstmontag kam dann ein Pärchen im Hausruckviertel in Oberösterreich ums Leben, nachdem ihr Pkw von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war. Schließlich erlag auch ein Fahrzeuglenker in der Nacht auf Dienstag seinen Verletzungen, nachdem er Montagabend im Gemeindegebiet von Rossatz in Niederösterreich über eine Böschung gestürzt war.

Im Vorjahr nur fünf Tote
Im Vorjahr kamen im Vergleichszeitraum bei vier Unfällen insgesamt fünf Menschen ums Leben - es war dies das günstigste Ergebnis seit Einführung der Statistik im Innenministerium im Jahr 1967. 2007 wurden 21 Verkehrsteilnehmer tödlich verletzt, ein Jahr davor waren es sieben und 2005 waren es neun. In den bisher schlimmsten Jahren gab es 45 Tote (1979) bzw. 44 Tote (1984).

Weniger Unfälle, weniger Verletzte
Insgesamt ereigneten sich am heurigen Pfingstwochenende 393 Verkehrsunfälle mit Personenschaden in Österreich - um 128 bzw. 24,6 Prozent weniger als im Vorjahr (521 Unfälle). Mit 540 Verletzten gab es heuer um 128 bzw. 19,2 Prozent weniger als 2008 (668 Verletzte). 55.314 Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden von der Polizei geahndet (2008: 62.714) und 621 Lenker wegen Alkoholisierung angezeigt (2008: 675). In 356 Fällen wurde der Führerschein vorübergehend abgenommen (2008: 371). Davon gab es in Niederösterreich mit 15.809 die meisten Geschwindigkeitsübertretungen, in Oberösterreich mit 113 die meisten Alkoholanzeigen und ebenso mit 67 die meisten Führerscheinabnahmen.

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